Dienstag, 20. Dezember 2011

ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, aber bevor ich aufgewacht bin, bin ich eine runde mit dem fahrrad um den block gefahren. die bremsen gingen sehr schlecht und es hatte geregnet, weswegen ich irgendwie sehr um die kurven geschlittert bin.

Montag, 19. Dezember 2011

die asche

ich habe letzte nacht geträumt, mein freund wäre tot.

in der anfangssequenz hatte ich ein fahrrad, habe es rolltreppen hinuntergetragen, bin mit der budapester ubahn gefahren obwohl sie gar nicht so aussah und habe mit seinem besten freund telefoniert, weil ich nicht wusste, wo die abschiedsfeier statt fand.

ich war dann bei einem falschen hotel (die abschiedsfeier fand in einem hotel statt, ein raum war angemietet), es hieß victoria hotel oder vielleicht einer der hochtrabenden namen der hotelketten, vier, fünf sterne. glas und viele treppen, die ich herumgestiegen bin, weil ich nicht aufzug fahren wollte. ich war dort am klo und habe den raum gesucht.

und dann habe ich erfahren, dass es das falsche hotel ist, dass es in einem korean hotel statt findet... und es war tatsächlich ein koreanisches hotel, sehr abgefuckt. hab einen taxifahrer genervt. gottseidank hat mir sein bruder (meines freundes) geholfen.
bin mit ihm zusammen hin.

das hotel war sehr abgefuckt, am ufer der donau, rundherum slums, wir liefen staubige trampelpfade entlang und ringsherum waren arme arbeiter.

die hauptsequenz war aber wohl, dass ich in einer art klassenzimmer saß (der abschiedsfeierraum... sozusagen die bestattung) und eine dame vorne asche in ein gläsernes gefäß gefüllt hat. ich wusste, dass es er war. seine asche. und dachte über meine gedanken nach, was ich jetzt fühlen sollte, mir war ein wenig schlecht und immer wenn ich versuchte, den gedanken zu denken "diese asche war einmal dein freund aus fleisch und blut" überkam mich so ein schwindelgrauen.
ich bin dann hinaus, aufs klo, gegangen.

well... call it an alptraum.

wobei die asche sicherlich eine quelle hat... war doch vor 3 monaten die bestattung seines vaters, bzw. der urne seines vaters. die vorstellung, dass dieser mensch jetzt nicht mehr war als die asche in dem porzellanpott...
:(

dass man solche dinge "begreifen" kann und vergessen und nicht pausenlos denken... das erstaunt, fasziniert und entsetzt mich.

wir werden alle sterben. wir werden eines tages alle tot sein. das ist verrückt.


und ja, nach dieser nacht wünsch ich mir eines: dass mein freund mich überlebt. (wobei ich natürlich - aberglaube ahoj - noch ein bisschen zeit auf erden haben möchte.)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

wiederkehrende traumelemente -

irgendwie verkommt der nebenblog zur traumaufzeichnung, hiermit.

ich wollte nur festhalten, dass ich schon wieder von polarlichtern geträumt habe, vor ein paar tagen, es ist mir erst gerade wieder eingefallen -

ich bin herumgelaufen, zeltlager, festivalhaft, ich musste weiter weg, etwas holen, lief herum, hatte angst... am himmel waren die längste  zeit die lichter und ich hatte so angst, sie zu verpassen, ich zeige sie allen - wie in jedem polarlichttraum - und rede darüber...

zum träumen allgemein: im zoo ist es mir letztens aufgefallen: ich wollte zu den krokodilen, weil ich cirka vor einem monat davon geträumt hatte (krokodile, betäubt in untersuchungszimmern und ich hatte trotzdem schreckliche angst vor ihnen) - und bei den braunbären dann: davon hab ich auch mal geträumt.
von tigern träum ich sowieso öfter.

Donnerstag, 24. November 2011

traumaufzeichnung -

ich war in dem gebäude, in dem ich arbeite. mein professor war auch da, ging kurz in den ersten stock, (um was zu holen?), ich blieb im erdgeschoss, wanderte gedankenverloren herum, aß an einem zuckerstück -

und merke, dass mein professor umgefallen ist, dass er längs einer stufe auf der treppe liegt, bewusstlos, leute umkreisen ihn, ansätze von erster hilfe, wir sollen die rettung rufen, der professor sagt - trotz bewusstlosigkeit, dass wir die nummer 191 oder sonst etwas anrufen sollen, ich bin verwirrt, weil ich ja trotzdem die 144 im kopf habe und tippe ein wenig verlegen auf meinem handy rum, neben mir eine frau ist schneller - die organisation, die angerufen wird, stellt sich als rotkreuz-freiwilligen-dienst heraus, die frau kennt die leute dort und sagt, na wenn x und y nicht da sind, dann hol z. wir warten ewig auf die hilfe. ich frage herum, ob ich wasser holen soll. bin verzweifelt, weil mir keine andere hilfe einfällt, - weil ich es auch nicht gleich bemerkt hab und keine erste hilfe ausgeübt habe.

in der zwischenzeit steht der prof aber wieder auf, als wäre nichts gewesen. ich geh raus schaun, ob der leuchtsirenendingswagen endlich kommt, er kommt, ich versuche, die helfer herein zu lotsen.

sie sehen ihn an, können aber auch nichts machen, sagen, es war so etwas wie ein "kleiner tod", ich google danach, es gibt einen wikipediaeintrag dazu mit zweizeiliger überschrift, es klingt wie ein unflätiger plattdeutscher reim und es geht um etwas, das männer betrifft, dass die schon vor dem eigentlichen tod einmal einen kleinen erleben. (mir ist die nähe zum metaphorischen kleinen tod sehr wohl bewusst) -

ich will den prof. fragen, wie das war, ob er angst vor dem sterben, etc.
wir sitzen auf einer fensterbank, er muss sich ausruhen, er ist irgendwie deprimiert, müde.
ich streichle seine schulter, frage ihn, ob das nicht schon zu viel ist. ein wenig ist es beschämend, aber nachdem es von beiden abgesegnet wird -

später gehen wir nach hause, ich noch in den billa,
er ist plötzlich weg, weil ich schnell weggegangen bin