Donnerstag, 24. November 2011

traumaufzeichnung -

ich war in dem gebäude, in dem ich arbeite. mein professor war auch da, ging kurz in den ersten stock, (um was zu holen?), ich blieb im erdgeschoss, wanderte gedankenverloren herum, aß an einem zuckerstück -

und merke, dass mein professor umgefallen ist, dass er längs einer stufe auf der treppe liegt, bewusstlos, leute umkreisen ihn, ansätze von erster hilfe, wir sollen die rettung rufen, der professor sagt - trotz bewusstlosigkeit, dass wir die nummer 191 oder sonst etwas anrufen sollen, ich bin verwirrt, weil ich ja trotzdem die 144 im kopf habe und tippe ein wenig verlegen auf meinem handy rum, neben mir eine frau ist schneller - die organisation, die angerufen wird, stellt sich als rotkreuz-freiwilligen-dienst heraus, die frau kennt die leute dort und sagt, na wenn x und y nicht da sind, dann hol z. wir warten ewig auf die hilfe. ich frage herum, ob ich wasser holen soll. bin verzweifelt, weil mir keine andere hilfe einfällt, - weil ich es auch nicht gleich bemerkt hab und keine erste hilfe ausgeübt habe.

in der zwischenzeit steht der prof aber wieder auf, als wäre nichts gewesen. ich geh raus schaun, ob der leuchtsirenendingswagen endlich kommt, er kommt, ich versuche, die helfer herein zu lotsen.

sie sehen ihn an, können aber auch nichts machen, sagen, es war so etwas wie ein "kleiner tod", ich google danach, es gibt einen wikipediaeintrag dazu mit zweizeiliger überschrift, es klingt wie ein unflätiger plattdeutscher reim und es geht um etwas, das männer betrifft, dass die schon vor dem eigentlichen tod einmal einen kleinen erleben. (mir ist die nähe zum metaphorischen kleinen tod sehr wohl bewusst) -

ich will den prof. fragen, wie das war, ob er angst vor dem sterben, etc.
wir sitzen auf einer fensterbank, er muss sich ausruhen, er ist irgendwie deprimiert, müde.
ich streichle seine schulter, frage ihn, ob das nicht schon zu viel ist. ein wenig ist es beschämend, aber nachdem es von beiden abgesegnet wird -

später gehen wir nach hause, ich noch in den billa,
er ist plötzlich weg, weil ich schnell weggegangen bin

1 Kommentar:

  1. wundervoller blog - hab ich eben erst entdeckt!

    ich träume auch sehr viel, denke aber leider selten daran, mir zettel & stift neben mein bett zu legen, um die träume gleich nach dem erwachen aufzuzeichnen...




    zu deinem kommentar bei mir...

    mir geht's super :)

    so lange es noch nicht schneit und nur friert,
    entdecke ich hoffentlich noch ganz oft
    solche gefrorenen spinnweben ...

    hier sind noch ein paar bilder dazu:
    http://kleinefotokiste.blogspot.com/2011/12/faszinierendwinterlich.html

    lg
    sarah

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