ich träume von zugfahrten nach graz. innerhalb eines tages fahre ich 2x die strecke wien-graz-wien. über die berge beim semmering fährt der zug bergauf, später in schwindelnden höhen, bis kurz vor graz.
ich habe fotos am handy, von graz im schnee, der uhrturm im nebel, der uhrturm unscharf.
in graz angekommen verwandelt der zug sich in einen bus, ich fahre durch die stadt und bin noch nicht ausgestiegen - der bus fährt rasant, ich werde öfters herumgeschleudert - aus dem fenster sehe ich ein gelbes museum, in dem ich (im traum) schon früher einmal gewesen bin, marionetten hängen draußen, ich denke an schattenspiel und will dorthin. der platz hat einen kitschigen namen.
tatsächlich schaffe ich es aber erst, zwei stationen später auszusteigen, ich habe einen rucksack, eine tasche, meinen mantel, noch ein kleidungsstück und zwei plastiksackerl mit erdbeeren und tomaten. (im traum drängt sich auf: warum habe ich die mitgenommen? ich ess die ja sicher heut nicht auf) - meine schuhe liegen noch im zug-bus herum und die muss ich noch in den rucksack stopfen.
die station, an der ich aussteige, sieht aus, als wären in einem weißen, unterirdischen raum einige haltestellentafeln. nichts sonst. auf den tafeln steht wenig, nicht die klassischen straßennamen. mein bus ist der 59 oder 51.
beim ankommen in graz hatte ich mir noch die frage gestellt, ob ich nicht in eine buchhandlung will und mir ein andenken-buch kaufen. und ich verdächtige öfters menschen, autoren zu sein, ich hab die frequenzen in der tasche, traue mich aber nicht, sie rauszuziehen, weil es zu aufgelegt wäre.
der bus fährt auch an einem innerstädtischen wasserfall (von den oberen kanten von wohngebäudefassaden) vorbei.
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