Sonntag, 3. März 2013

ferne

1. traum

taxifahren, zwei orte, dörfer mit hochhäusern, kreisverkehren: wir suchen eine sehenswürdigkeit und schließlich findet der taxifahrer sie und fährt einen steilen, sehr steilen weg (klassisches traumelement) hinauf, der noch dazu matschig ist - ich bitte ihn, umzudrehen, das tut er, und fährt den normalen weg hinunter: am weg liegt eine leiche - aber das bedauern wir nur ein bisschen, es ist nicht so schlimm.

ich schreibe smsen an andere mädchen, wo wie wir uns treffen sollen und fürchte um die verständlichkeit. wir wohnen in einem haus, in der nähe gibt es einen parkplatz.

2. traum

meine eltern fahren mit dem auto nach wladiwostok und ich komme mit, aus abenteuerlust, weil ich es sonst bereuen würde. im auto sind dann aber nur noch ich und mein vater: mein vater lenkt vom beifahrersitz aus, ich sitze hinten. e. sollte nachkommen, vielleicht b. auch. ich stelle ihm fragen, weil ich kaum etwas über die reise weiß: "wie lange sind wir unterwegs, fahren wir tag und nacht, ist die strecke nicht gefährlich?" - er meint, am nächsten tag könnten wir schon da sein (oder ich denke es), und sie würden pausenlos fahren und einmal hätte es einen überfall gegeben. (im aufwachen kommt mir in den sinn, dass doch die reise mit der eisenbahn schone eine woche benötigt und ich nicht verstehe, wie man mit dem auto so viel schneller sein kann)

wir fahren durch eine stadt, die große straßen hat, die seiten mit plakaten mit kyrillischen buchstaben, viele kirchen - alle mit vergoldeten zwiebelkuppeln, die gebäude sind eine mischung aus surrealismus, jugendstil und kindergedanken (alles verschnörkelt, verschwungen, uneben, sehr sehr bunt) und ich meine, es muss moskau sein, es kann gar nichts anderes sein, ich wundere mich nur, dass wir so schnell in moskau sind und freue mich, weil wir damit schon einen großen teil hinter uns haben. aber mein vater sagt, es wäre tallinn. wir fahren am meer vorbei. (und ich denke, natürlich, tallinn muss ja auch eine große stadt sein.)

später fahren wir durch peripheriestraßen, kreuzungen ohne regelung, lkws ordnen sich von rechts in unsere linkeste spur ein, mein vater hat vorher schon aufgehört zu lenken: das auto fährt auf autopilot. ich wundere mich, ich glaube es nicht, ich kann es nicht ertragen, dass mein vater dabei die augen schließt und auf den autopilot vertraut. aber in den kurven nimmt er (mir zuliebe?) das lenkrad wieder in die hand und wir können uns in der lkw-straße auch einordnen ohne unfall.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen