Montag, 29. Juli 2013

volle nacht

es hat ein bisschen den reiz verloren, weil heute nacht eine freundin hier geschlafen hat und ich ihr gleich in der früh beim kaffee alle träume erzählt habe, aber weils so viel war, hier nochmal:

* ich bin bei einer literaturveranstaltung, sesselreihen, eine bühne, zwei sessel weiter sitzt josef w. und ich will ihn beeindrucken. laufe herum, rauche, die anderen tuscheln: die chefin verbietet das rauchen, ich solle doch rausgehen. gehe also raus: stehe vor steintreppen, steilen, die sich winden. kann da nicht stehen, mir wird schwindlig. gehe also runter.
unten ist ein touristendorf, es gibt porzellanfiguren und zeug.
wie ich wieder zurückgehe, balgen sich krähen vor der eingangstür: jemand hat fleisch hingeworfen, es sind irrsinnig wilde krähen - ich wehre mich mit einem klobesen.

* traum, nachdem wir aufgewacht sind, weil hummel und heuschrecke im zimmer waren: geträumt, es ist in der früh und überall in der wohnung sind riesige insekten: viele heuschrecken mit runden flügeln, so groß wie katzen, die sitzen am boden und an der decke usw.

* ich stehe an einem aussichtspunkt (seeufer?) und sehe auf die wolken - keine wolken sondern in metall gefasste kristall/glas-augen, halbkugeln, alles ineinander abgestuft, umgekehrten häufchenwolken entsprechend. bin in einem hostel, viele terassen, gänge im freien, zimmer, ein chinesisches klo. alles ist anders, sagt man mir, neue welt, die toten leben noch/wieder und mir kommt ein mumifizierter hitler entgegen und ich erwarte andere und sehe dann tatsächlich mao zedong und grüße ihn auf chinesisch (ich will: hallo großer vorsitzender sagen), mir fällt aber sein name nicht mehr ein, nur noch: mao dun.

Samstag, 6. Juli 2013

durcheinander geträumt

j. war da und nett zu mir, ich habe ihn erwartet oft; da war eine fremde stadt und l. und ich vor einem starbucks, überlegen, was wir essen und trinken, l. einen marillenspitz in der hand.

die fremde kleine stadt, die straßen, die wir überquerten. schlaflager, ganz fremde wohnungen, warten auf einen, dessen gesicht ich nicht kenne.

der freund läuft vorbei, ich will ihn unbemerkt lassen.

Montag, 1. Juli 2013


ich war an der straße, an der ich früher gewohnt habe; bauarbeiten, absperrungen, bauwägen. hinter der absperrung eine tiefe höhle, sie geht unter die straße und reicht unter den gehsteig. ich gehe vorsichttig über die holz- und eisenplatten, die darüber ausgelegt sind; mir fällt eine geschichte zu schreiben ein und ich will nach hause - auf die andere seite der straße. außerdem kommen laster und stellen sich auf die gehsteigplatten - ich will davon weg, denn die laster sind viel gewicht und vielleicht bricht es ein.

beim straßenüberqueren muss ich einen bauwagenführer fragen, ob ich jetzt kann, ich hab angst, er überfährt mich und ich kann mich nicht so schnell fortbewegen, weil auf der straße sand und schutt liegt. auf der anderen straßenseite müsste ich über einen zaun klettern: das kann ich nur, wenn ich zuerst in einen kofferraum eines autos klettere, ich habe meinen fuß schon darin, da startet die frau das auto und will wegfahren.