Mittwoch, 16. Mai 2012

bikinis & rattan

1.
ein schwimmbad; ich weiß, ich bin geschwommen, mein bikini ist am trocknen und ich liege auf einer liege und lese, den ganzen nachmittag. eine freundin schwimmt öfters als ich, wirft sich dauernd neu ins wasser. also denke ich, ich will auch - und ziehe mich dafür noch um, sehr umständlich, unter oberbekleidung die unterwäsche wechseln, damit ja niemand etwas sieht.

später bin ich am heimweg und sehr müde, erschöpft, weil ich etwas getan habe; irgendwie fahren die öff. verkehrsmittel falsch (kann mich nicht erinnern), aber ich lande dann doch weit weg von meiner wohnung und muss in der gegend, in der ich früher gewohnt habe, herumspazieren; ich wollte in einen sewa rein, aber der hatte zu. ich laufe die straße hoch (park, zaun) und treffe auf einen anderen bekannten, der mich anquatscht, ich erzähle vom schwimmen -
wir gehen eine "abkürzung" durch eine schule: und landen in einem schwimmbad, jugendliche am schwimmen und aufsichtspersonen, vor denen ich mich verstecken will.

2.
ich bin im zimmer am land, in m. mein freund ist nicht da, ich schlafe, wache dann aber auf; weiß: ich bin allein. es ist nicht ganz dunkel im zimmer, trotzdem nacht, ich will das nachtlicht einschalten, aber die glühbirne ist kaputt - ich denke mir, gut, stehe ich auf, drehe das große licht auf, weil die angst beginnt und davor geh ich noch zum fenster, daneben bauscht der vorhang - und um mir zu beweisen, dass ich keine angst haben muss, greife ich auf diesen aufgebauschten, ausgebeulten vorhang: und greife NICHT in luft. erschrecke mich. und fühle etwas wie altes, zerbrechliches rattan darunter, es knistert und ist trotzdem irgendwie fest.

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