1.
ich will zur schnellbahn beim südtiroler platz. viele, viele menschen, ich muss in den straßen sehr knapp an gittern und parkenden autos gehen, weil ich mich vor den vorbeifahrenden autos fürchte. in der station selbst führen viele treppen hinauf und hinunter, ein labyrinth an treppen, die, die ich zu meinem bahnsteig brauche (richtung floridsdorf hätte ich sofort gefunden gehabt), ist eine wendeltreppe, die später in wellen kreuz und quer führt: und so eng, die stufen sind so nah beineinander, dass ich welche überspringen kann und mich dabei frage, ob ich nicht eine abzweigung übersprungen habe. manchmal muss ich mich durch die geländer durchzwängen. studienkollegen stehen auch herum, aber ich will nicht stehen und warten, weil es so viele menschen sind, die für die schnellbahn anstehen, ich zwänge mich durch - und letztendlich raus und eine stimme sagt ganz deutlich in meinem kopf, dass ich es zur nächsten station versuchen soll, zu fuß, zum matzleinsdorfer platz.
dann bin ich an einem ort, an dem ich schon vor monaten im traum war, langweilige peripheriestraßen, mit geschäften, die furchtbar uninteressant sind. ich weiß, dass ein supermarkt dort ist, weil ich in dem traum vor ein paar monaten schon mal drinnen war. (die konstellation so existiert in echt nicht... aber definitive traumerinnerung) - letztendlich laufe ich über gehsteige und zebrastreifen und streichle mir die brüste und überlege, wie das wäre, hätte ich einen (erigierten) penis. (^.^)
2.
19./20. jahrhundert, auch schienen kommen vor, aber der hauptteil der geschichte spielt sich in einer art schiffsbauch ab, ich unten, nach oben führt eine treppe, die von einer schönen jungen frau benutzt wird, immer hör ich zuerst ihre stimme, dann kommt sie nach unten in einem 19.jahrhundert-kleid und ich weiß, dass sie DIE FRAU ist, (liebe, leben) und sie kommt anscheinend in den schiffsbauch um dort bei näherInnen kleidungssachen zu bestellen, etwas von spitzenkragen usw.
wenn ich nicht im schiffsbauch auf sie warte, fahre ich herum und irgendwo wird mir etwas über krieg gezeigt/erklärt (erinnerungslücke) - jedenfalls sage ich dann: und deswegen ist es nicht wert, so um eine frau zu kämpfen und werfe die vielen äpfel aus dem wagen, die ich als brautwerbegeschenk dabei hatte^^ - ein nebenan fahrender beschwert sich über die fliegenden äpfel. - aber dann bin ich wieder im schiffsbauch und höre ihre stimme wieder...
3.
eine wohnung, in der ich ein badezimmer habe (wie bei meinen eltern in der ehemaligen wohnung) und in der eigentlich u.n.-n. ihr studentenwohnheimzimmer hat: in ihrem zimmer stehen bücherregale, aber auch so bücher-dreh-regale wie in buchläden, gut ausgestattet und ich beneide sie um ihre eltern, die das fabriziert haben, da stehen studienleitfäden und allerhand allgemeinswissensachen drin. sie geht dann duschen und da es keine türen gibt, nur vorhänge, frage ich sie, ob ich noch bleiben darf und in "mein" badezimmer gehen darf.
ich putze ein bisschen und mache dann den kühlschrank auf, in dem auch seife lagert - und kleine dreckige plastiknoppen sind in einlegteile des kühlschranks eingearbeitet, irgendwo ziehe ich den deckel ab und da sind steine/seifenreste in gelee eingelegt, die mir schon seltsam vorkommen - ich fühle mich plötzlich schlechter und in einer halluzination/eingeschobenen geschichte sehe ich etwas von intrigen und mord in altägyptischen führungsrängen... cleopatra und so. und irgendwie sind diese seifenreste/steine die überbleibsel der damals ermordeten - winzig klein komprimierte kadaver. ich versuche, sie wieder abzudecken, um den fluch damit auch abzudecken, suche nach geheimfächern im kühlschrank, wo ich sie hineingeben könnte -
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen