Samstag, 27. April 2013

die entstehung einer neuen sonne

das ergebnis dreier stunden kopfwehschlaf am frühen abend:

war auf der mariahilfer straße, sollte irgendwas einkaufen, irgendwohin gehen, hab mich dagegen entschieden und bin in ein teegeschäft geflüchtet. zuerst in den regalen geschaut, ob es kleine packungen gibt, aber da war nichts. nur die großen packungen, aus denen direkt abgefüllt wird, hinter dem ladentisch. 

habe die verkäuferin nach einer liste von geschmackssorten gefragt, es gab sie. und sie hat mich eines probieren lassen, es stellte sich heraus: hier wird kein tee verkauft, hier werden brausetabletten für warmes wasser verkauft. mein probegetränk hat unheimlich gezischt und gebrodelt, ich habe es an meine arme gehalten und immer wieder meine hand drauf gehalten, weil ich es so lustig fand. und mir überlegt, der stiefmutter solche brausetabletten für den muttertag zu kaufen. dabei dann doch gesehen, es gibt auch tee: aber die meisten teesorten waren weißer tee, aus der türkei. 

ich habe am probegetränk genippt, solange es gesprudelt hat und gleich hat es in meinem hals weitergesprudelt. habe nachgefragt, ob das in ordnung ist, ob eh nicht gefährlich. 

währenddessen draußen auf der straße auflauf; die geistig behinderte tochter der ladenbesitzerin war die ganze zeit am rausschauen, später auch draußen, ich redete mit ihr, sie war fasziniert von zwei männern auf stelzen in kostümen, die kämpfen. (einer in einem drachen/krokodil kostüm)

draußen auf der straße war dann plötzlich mehr los, ich legte die waren, die ich kaufen wollte, teilweise wieder zurück, teilweise nahm ich sie mit: und plötzlich ging da eine schlacht los, alles war immer stückweise abgesperrt, verschiedenen menschen, in verschiedenen konstellationen und verschiedenen kleidungsarten schienen sich zu jagen und plötzlich war ich mittendrin, musste mir immer deckung suchen, war plötzlich auch teilnehmerin. waffen - keine ahnung, aber die geschosse waren verschiedene kleine kügelchen. eine junge frau hatte es auf mich abgesehen, ich lief vor ihr davon, in ein gebäude hinein, einige treppen hoch: da war drinnen eine glasfront, dahinter ein büro in betrieb, ich lief hinein, durch einige türen durch, dann in ein kleines vollgestelltes büro hinein und sagte dem angestellten: du kannst alles von mir haben, wenn - nein, nicht alles, aber du weißt schon. er schloss die tür, war gewillt mir zu helfen. 
später reichte er papiere durch die tür und seine freundin war gekommen und versuchte ihn durch die halbgeöffnete tür zu küssen, was ihn veranlasste, sie ganz hereinzulassen. sie hat mich erst spät bemerkt, aber sie war eben jene frau, die mich jagte. 

und ich wollte nicht auf sie schießen und meinte noch, sie wäre ja ohnehin schon tot, sie könne also auch gar nicht mehr auf mich schießen.

dieses spiel war irgendwie über das internet vernetzt, so dass jeder wusste, wer für wen bestimmt war und sich wo befand. 

über lautsprecher wurde verlautbart, das internet wäre schon für stunden gestoppt, da laut einer frau (wissenschaftlerin? esoterikerin?) sich an der weltkugel kristallisationsblasen gebildet hatten, die wiederum waren ergebnis der geburt einer neuen sonne. damit war später auch mit sonnenwinden, - polarlichtern zu rechnen, ich blickte angestrengt in den himmel, es war bewölkt, da war nichts; jemand sagte, sie kämen erst, wenn man nicht mehr damit rechnete. ich malte mir aus, wie ich auf die knie fallen würde und weinen würde, würde ich welche sehen. (hinter all dem dramatische filmmusik)

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