Sonntag, 14. April 2013

überleben, wenn alles stirbt

in den frühen morgenstunden einen film geträumt, mehr sogar.

1. teil: die menschen sterben, alle auf der welt. ich komme bei überlebenden - freunden - in einem haus an einem berghang in einer stadt unter, wir plündern einen supermarkt, es gibt eine ältere afrikanische dame in der nähe, die auch überlebt. g. ist da, überlebt auch, obwohl er trotzig ist und es manchmal nicht so scheint.

2. im zweiten teil wiederholt sich der erste traum noch von anfang - und ich weiß, dass es eine wiederholung ist, dass ich aber diesmal auch überleben muss. wir fahren an den ort wo das haus aus teil 1 steht, aber wir sind noch weit entfernt: wir müssen zug fahren. die züge fahren aber schon gar nicht mehr richtig, weil sich die leute umbringen, weil die leute sterben. am bahnsteig bringen sich zwei aufpasserinnen synchron um, sie stecken sich die pistole in den mund. ich sage zu den anderen, wir würden am besten ein stück nach vorne gehen: dort sterben die zugführer und die züge bleiben stehen, wir könnten einen (selbst) lenken.
also gehen wir zu fuß, sind aber ohnehin gleich dort.
1. ziel: ein supermarkt, der fast gar nichts hat (im untergeschoss ein paar kitschsachen, im obergeschoß die ursprungswohnung meines traum-ichs); aber auch die familie des freundes wohnt dort: die mutter, die dann aber abhaut, der vater, der krank im (anderen) obergeschoß liegt - er bringt sich - unbemerkt  von uns, aber beobachtet vom traum-erzähler-ich - um (ein schwarzer schal, ein knoten) und wir räumen dann auf: scheinbar war er gut und berühmt in irgendwas, an einer leinwand laufen filme und statt seines leichnams betten wir eine periodensystemtafel in ein totenbett.
danach packe ich wasser in meinen rucksack, die ganze zeit will ich proviant sammeln.
die afrikanerin aus teil 1 kommt am anfang auch kurz vorbei, sie ist auf plündertour und ich sage zu ihr (ich rede sie mit lady an), dass wir überleben, dass wir durchkommen, dass ich das weiß.

zwischendrin eine kurze sequenz, in der sich in einer oben offenen kiste etwas regt; die menschen sterben nicht nur, sie werden zu zombies - oder zumindest so etwas wie, ein bisschen wie in diesem zombieparodiefilm

und auf der straße ist chaos mit den autos, aber noch fahren einige - aber einige sterben unter der fahrt. wir rätseln die ganze zeit, was der grund für das sterben wäre, ich glaube immer, es wäre das gemüse, oder zumindest pflanzen.
mittendrin sind wir auch in einem markt und ich esse ein paar gute sachen (kein gemüse) und schwinge reden von wegen, wenn ich schon sterbe, dann kann ich ja jetzt alles essen was ich will und mich vollstopfen von kalorien.
und wenn gemüse der auslöser ist, dann überlebe ich, weil ich es nicht mehr esse; und wenn doch nicht, dann habe ich meine zeit wenigstens nicht mit gemüse verschwendet.
im markt sind auch überall blumen (südostasiatisches flair), sie riechen stark.

später sitzen wir draußen an einem tisch und mir gegenüber sitzt eine schlange, die züngelt, die will angreifen und ich versteck mich hinter jemandem, im bewusstsein, diesen damit zu opfern. die schlange aber kommt um den tisch rum, ist direkt neben mir und ich kann mich nicht mehr retten. ich kann mich nur noch verteidigen und in dem moment steigt eine komische kraft in meinem gehirn auf: meine augen werden - von innen gesehen - zu katzenaugen und die schlange erkennt mich, -
und packt so etwas wie ein jahrbuch aus, von irgendwelchen pfadfindern - die aber vererbt werden - und da drin stehen unsre namen, die namen der überlebenden, das ist der grund, warum wir überleben und dieser verein ist ein literarischer verein zum erinnern.

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