Montag, 16. April 2012

tiananmen '12

geträumt in peking gewesen zu sein.
nahe tiananmen.
aufstände.
ich presse meine faust gegen die brust, wünsche, es würde alles gleich bleiben und bin mir der politischen unkorrektheit bewusst.
dann: das licht wird abgedreht, zuerst an- und aufgedreht, dann ganz abgedreht. das ist das zeichen zum angriff vom militär. panik. (erinnerung an '89)

rennen rennen (nicht mehr direkt im traum sein) - irgendwo ein haus rauf rennen (luzides träumen, geschichte/ausweg plotten). ein junges mädchen, viele umarmungen, einmal ist sie blond, ich erkläre ihr, es wäre schade, dass ostern vorbei wäre und ich sie erst kennenlernen würde, sonst würde ich ihr etwas schenken. ich erkläre ich würde ganz viel von den schokotiereiern (kleine pandas) kaufen, einfach, weil man es kann, für jeden überlebten tag.

wir sind am balkon, die nacht geht vorbei, keine menschen auf der straße, aber am ende der straße (richtung tiananmen) sehe ich eine gestalt näher kommen. schwarze dünne vorhänge und jalousien, die jalousien verdunkle ich. unten an der straßenecke steht ein mann mit gewehr.

ich in pyjamahose, schleiche, habe die ganze zeit angst, dass ich mich so bewege, dass der mann es unten hört.

ich sage, ich würde mein ganzes gespartes geld hergeben, wenn dafür nur das hier aufhören würde.

das licht in der stadt wird noch ein paar mal an- und aufgedreht.

dann sind wir unten. ubahnstation eingang, einer wird von der polizei wegen schmnuggel und so abgeführt. einer führt einen tiger spazieren. ein enger freund einen panda, der tiger fällt den panda an. die chinesenfreunde (die dicke maja ist dabei) lachen, sehen keine gefahr. rolltreppe. oben ist der tiger zum gorilla (zum angeblich umgänglichen, freundlichen) geworden. maja sagt, wir müssen unbedingt zum alten gorilla (größer, andere farbe als der erste, vielleicht golden) gehen, der am eingang der ubahnstation sitzt, wie ein zeitungsverkäufer. er hat eine pagoda (eher sowas wie das schloss himeji in japan) in den händen, aus gold oder ähnlichem, einfärbig. sie sagt stolz, er hätt bei ihr zuhause schon einmal alles umgeworfen.

Sonntag, 15. April 2012

ein haus mit blick auf den park auf einer seite. blick auf wald auf der anderer, dunkler wald. drinnen so viele räume, dass ich mir sie selbst nicht in die erinnerung rufen konnte: ich geh später nachschauen, es gibt ja echt unbekannte räume, dachte ich mir. oh und ein gut gebauter mann. ein ex-freund ein paar freunde des exfreundes.

Mittwoch, 11. April 2012

frischer traum.

ein anruf eines herren, ich hätte das stipendium. am telefon verstehen wir uns aber gleichzeitig nicht, ich versuche den platz zu wechseln, aber straßenlärm auch noch, ich kann nur ahnen, dass er mir gratuliert, fühle mich aber zu blöd, als dass ich jetzt normal reagieren könnte, wo ich doch so gar nicht weiß, was er wirklich sagt.

aber in einer zeitschrift kommen die übersetzungen auch raus, die institutsvorständin hat kritisiert, ein paar mehr auch nicht und in der mail des herren steht, nur weil er eisenbahnen auch so liebt, hab ich es auf den dritten platz geschafft.

und die rahmenhandlung des traumes ist: ich schleppe viel zeug auf die uni, ich war kurz zuhause (seltsame eltern, seltsames bett), habe japanisch bei prof. f. und später noch irgendetwas auf der anglistik, an das ich mich nicht erinnern kann, - und am campus treffe ich einen jungen, der mich anflirtet, der auf die anglistik geht.

auf das nordlicht warten.

traum vor zwei tagen. wir sind in finnland, es ist sommer, die nacht geht nur über wenige stunden, nur kurze zeit ist es sternendunkel am himmel. in dieser zeit bin ich draußen und halte ausschau nach dem polarlicht, aber alles, was ich sehen kann, sind sterne und wolken.

eine hoffnung auf das polarlicht, ich laufe durch die stadt, durch verbotene gassen, es wird zu einer art favela, mittelmeerbraune häuser und pflastertreppen. - ich laufe wieder zurück, balkone, hochhäuser.

eine ältere dame sagt uns, man müsse hinunter zum see und dann ein stück weit hinein ins tal, von dort könne man ein bisschen was sehen. wir laufen also hinunter, über große, glatte, nah beieinanderliegende steine durch das wasser, wir werden gestoppt - denn da sind seehunde auf den steinen und wir müssen uns vorbeidrängen.

Mittwoch, 4. April 2012

friedhofswohnung.

ich habe geträumt, wir würden eine neue wohnung beziehen: b., s. und ich. mitten auf einem friedhof. irgendwie komm ich da erst abends drauf, wo wir sind und dann fange ich an, angst zu haben.
was, wenn die toten auf uns böse sind? was ist mit zombies?
ich schaue nach draußen (ein leichter anflug luzides träumen) und sehe welche, aber sie sind nur echte menschen, die spielen.
die ganze zeit versuche ich mich gedanklich auszutricksen, mir einzureden, ich wäre trotzdem sicher, und dass es kein unheimlicher ort wäre.
später sehe ich aus dem fenster und merke, dass der friedhof doch ein stückchen weiter erst anfängt.

(das meiste andere ist in der erinnerung schon zu verschwommen)

Montag, 2. April 2012

kurze traumsequenzen -

waren heute nacht am programm.

sequenz 1: die katze geht in den ofen. das backrohr ist vorgeheizt, ich mache die klappe auf - normalerweise läuft die katze dann davon, aber m. tappst hinein und legt sich hin. in den 200 grad heißen ofen. ich versuch mit allen mitteln, ohne mit hilfsmittel, sie da rauszustochern, zu schlagen, zu ziehen. irgendwann landet sie auch draußen und ist kein bisschen angebrannt. hm. hat sie es halt gern warm gehabt.

sequenz 2: ich rede mit einigen freunden/kollegen (nicht eindeutig identifizierbar) über ein buch von m. m. f., wir lesen es nämlich gerade alle, haben es gerade gekauft und sie meinen, das kommt, weil sie sie kennen und ich sage, ich kenne sie nicht

sequenz 3: die möglichkeit einen blonden filmschauspieler näher kennen zu lernen und die entscheidung für ihn zu schwärmen. (hmm. so oldschool^^)
diese nacht im wahrsten sinn des wortes scheiße geträumt. es ging um einen haufen im klo, draußen war eine familienfeier und ich hatte vergessen zu spülen. hab danach noch versucht, es wegzumachen, aber es ging nicht weg - und plötzlich war der scheiß auf einem teller und ich musste es runterkratzen und mit wasser-drauf-laufen-lassen die spuren am teller wegkriegen. (ich wollte immerhin ja auch nicht hingreifen.)

oh mann.