Mittwoch, 26. Dezember 2012

uni, schnitzel.

geträumt, es wäre der 2. (im traum eigentlich 3.) jänner und ich würde denken, es wäre der 8.:

ich bin bei meinen eltern in der alten wohnung, kochen und dann soll ich noch die mikrowelle putzen, es ist 13:30, ich denke, es ist schon viel später, e.s uhr ist stehengeblieben und der wanduhr traue ich nicht. ich muss auf die uni.

dazwischen dusche ich noch.

dann bin ich in der hauptuni und mir fällt ein, ich müsste die eine schriftliche arbeit abgeben (tatsächlich die deadline am 8.) und dann fällt mir auf, es ist noch mitten in den ferien.

ich treffe m. und ihre schwester und eine unbekannte, wie sie herumsitzen, zeitungspapier und minischnitzel, die noch herausgebacken werden (ich esse ein paar)

Montag, 24. Dezember 2012

hostel

die letzten nächte viel aufeinanderfolgendes geträumt, eins wurde vom anderen verdrängt.

weiß also nur noch vom letzten traum:

ich schlafe in einem hostel, in dem zimmer gibt es drei betten. die anderen zimmer sind alle sehr belegt, nur in meinem schlafe am ende nur ich. rund ums bett ist alles vollgestopft mit büchern und unterlagen. ich dusche und an dieser dusche (offene tür) kommen viele leute vorbei, ich flirte mit älteren männern, ich sehe im spiegel, wie mir einer dann zusieht. ein paar andere kommen dazu.

später im traum schäme ich mich dafür.

das zimmer hat einen balkon, davon aus sieht man eine gruppe weiß bemalter, schwarz gekleideter menschen, die mit kopfhörern in der gruppe tanzen. auf der anderen seite findet anscheinend ein minikonzert statt, kinder hüpfen herum. dann wird die musik von den kopfhörern laut geschaltet und die kopfhörergruppe tanzt auf der anderen seite.

s. ruft mich von weiter oben und ich bin erstaunt, dass sie da ist: sie soll runterkommen und in mein zimmer ziehen und das tut sie.

d. kommt vorbei und bringt mir gummibärchen als weihnachtsgeschenk, dabei schaut er sehr wütend drein.

s. sagt dann in meinem zimmer, sie möchte mehr lernen, ich habe ein buch zu einer japanolog. vorlesung und es gibt eine aufgabe dazu, die sich mit dem tunnel im wasser/aus dem wasser beschäftigt (ponyo) und den schlusssatz wie "fressen oder gefressen werden" hat (und dann: aufwachen. gleich nach dem satz)

Montag, 10. Dezember 2012

wiederholung, wiederholung.

von IHM geträumt, in einer vorlesung gesessen, irgendetwas seltsames, er vortragend, jünger, anders aussehend - auf englisch, irgendwann ist er ins rezitieren hineingefallen, irgendwann sind die worte herumgeschwungen, ich weiß nicht warum, aber im traum hat es mich an beat-poeten erinnert.

dann pause, offiziell, die im traum ewig gedauert hat, ich auf der suche nach einer toilette, aber besetzt - dann andere toiletten suchen, aber es sind dort nur duschen, ich und andere frauen stellen sich da drunter, aber die anderen frauen duschen nur, ich traue mich nicht zu pinkeln; also weiter suchen nach einer andere toilette & da finden wir die toilette, die schon ein paar mal in meinen träumen auftaucht: mit viel zu kleinen schwingtüren, wo man unten viel sieht, oben viel sieht, nur das nötigste dadurch bedeckt: eine tür ist überhaupt seltsam, wie verdeckt nur in augenhöhe eine kleine fläche.

(ja, ich finde es sehr seltsam, wie oft dieses klothema in meinen träumen vorkommt. ob ich von china traumatisiert bin und es nicht merke?)
(oder ob es einfach so blöd koinzidiert mit meinem aufwach-klogehdrang, der schon im schlaf wohl da ist & mein gehirn nichts anderes tun kann, als china-erinnerungen zu vermurksen und zu diesem absurden dings zu produzieren?)

Dienstag, 4. Dezember 2012

Badezimmerträume

1) Das am meisten in Erinnerung gebliebene: ich, wie ich mir mit einer stumpfen Schere lange Haarsträhnen abschneide, die mir seitlich des Bauches (Taillenhöhe) herauswachsen. Mein moralisches Ich dachte ich Traum, das wären Teile meines Schamhaares, auch wenn sie genauso aussahen wie Kopfhaar (blond, glitzernd, glatt.)


außerdem in den wirren Träumen:
2) In Mörbisch gewesen und die Stiefmutter hat gekocht. Ich habe nachgefragt, ob ich Salat machen sollte, wurde aber beschimpft. Habe mir dann eine Tomate genommen.
Dann kamen Stiefbruder und schwangere Freundin samt ihren Freunden - sie kamen nur, um kurz in den zugefrorenen Pool zu springen (das Wasser schmolz dabei), es war kalt, sie fanden das wohl lustig.
Dann fuhren sie gleich wieder mit dem Auto weg, zwei Hunde hatten sie dabei, die wollten sie erst zusteigen lassen, nachdem sie schon aus der Einfahrt herausgefahren waren - allerdings kam genau dann ein Bus die Straße runtergefahren. Die Hunde waren verwirrt, der Busfahrer auch, er machte die Tür auf und dann liefen die Hunde im Bus im Kreis und ich musste lachen.


Donnerstag, 29. November 2012

zeichenprüfung

von der prüfung heute im vorhinein geträumt: chinesische schriftzeichen im koreanischen. die prüfung war härter als angekündigt, wir hatten zeichen zu schreiben, die wir nie gelernt hatten:

unter denen waren: magie/zauberei, aberglaube, glaube - die drei hab ich mir gemerkt, weil ich im traum versucht habe, sie zu schreiben. bei magie fiel mir im traum der untere teil des ersten zeichens nicht ein. den zweiten teil habe ich als kurzzeichen hingeschrieben, im glauben, es wäre richtig. (richtig wäre: wie das langzeichen.) - das zweite zeichen habe ich problemlos hingeschrieben (und heute morgen habe ich all die zeichen nachgeschlagen - magie und aberglaube bedienen sich wirklich den chinesischen ausdrücken) - das dritte habe ich als chinesisches xinyang hingeschrieben, was aber im koreanischen - glaube ich - nicht so verwendet wird.

jedenfalls.
1) bin ganz fasziniert davon, dass mein traum-ich chinesische schriftzeichen schreiben kann.
2) hab den ganzen tag immer wieder mal darüber nachgedacht, wie schön mystisch der traum war... magie, aberglaube, glaube - warum die drei? wäre ich abergläubischer ;) ich würde es für einen prophetentraum halten.

Mittwoch, 28. November 2012

Letzte Nacht ein kurzer Traum davon, dass zwischen Mörbisch und Illmitz eine Brücke gebaut worden war: ein hölzerner Steg für Fußgänger. - anscheinend die letzte Brücke, die noch notwendig gewesen war, parallel dazu waren bereits die Brücken gebaut, die einander gegenüber liegende Dörfer verbunden haben - allerdings war der Neusiedler See dadurch komplett mit Brücken überspannt & wie ich im Traum über die Mörbisch-Illmitz-Brücke ging, hat zwischen den Brückengeländern das Wasser wild getobt.

Illmitz - von dem ich meine, dass es schon einmal in meinen Träumen vorgekommen war - war im Traum ein sehr ungarisches, malerisches Mini-Pusztadorf.

Dienstag, 27. November 2012

(schnipsel)

irgendwann in letzter zeit geträumt, ich würde meine haare verloren haben. an den schläfen - rund um die ohren: alles ohne haare.
(und beim aufwachen der gedanke, das wäre ein äquivalent zu den zahnverlier-träumen)

Sonntag, 25. November 2012

dinosaurier again.

nach ewigem traum (scheinbar) in der früh aufgewacht und erst mal eine weile gebraucht um zu realisieren, dass ich nur geträumt habe, dass ich in sicherheit bin. (schönes gefühl, dann) und mich dann extra nochmal 10 minuten wachgehalten, mir selbst den traum erzählt, um ihn nicht zu vergessen. (war ja müde, wollte noch weiterschlafen.)

war in einem dinosaurierpark in der nähe von salzburg. viel wald, viele harmlose pflanzenfressende dinos. ich stehe mit unbekannten freunden im wasser und hab ein bisschen angst, weil um uns rum ein flusspferd schwimmt, nur augen und ohren und ein bisschen schädeldecke über dem wasser. aber das flusspferd ist ruhig, stört sich nicht daran, dass da menschen herumlaufen.

dann: töne/musik, so etwas wie ein zu hohes didgeridoo. das zeichen dafür, dass die fleischfressenden kommen. elefanten und kleinere dinosaurier stürmen davon. wieder der übliche gedanke: wie verstecke ich mich am besten?
zuerst: ein gebüsch. und luzides träumen - ich lege mich nämlich ins gebüsch und stelle es mir dabei vor, wie es mich gut bedeckt.

- fortsetzung, nachtrag - mit ein paar tagen abstand:

wir sind dann in gebäuden und sehen die dinosaurier menschen nachlaufen - diese menschen haben sich freiwillig dafür gemeldet, sie wollen mit den dinosauriern kämpfen - und sie laufen in kleine räume mit ihnen.

dann die meldung: der erste ist getötet worden.

eine weile später: der zweite ist verwundet worden und hat sich zurückgezogen. die anderen menschen im traum halten das für einen großen fortschritt, da die tyrannosaurier sich nie aus kämpfen zurückziehen... also hätten diese wohl tatsächlich eingesehen, keine chance gegen die menschen zu haben.
aber ich habe schreckliche angst und denke: der tyrannosaurus hat sich nicht zurückgezogen - er ist gegangen, um seinen "leuten" (also den andren dinosauriern) davon zu erzählen und diese würden kommen und ihn rächen.

(und so ist es später auch)

ich versuche einstweilen aus dem park zu flüchten - ich laufe an eisenbahntrassen entlang, siedlungen sind da, ich versuche mich in einem kleingarten (glashaus) zu verstecken, aber es ist mir zu unsicher. ich finde einen bahnhof, aber er ist verlassen und es gibt keine anzeichen, dass da ein zug halten würde. (ich weiß, dass die strecke die strecke salzburg-wien ist)

(später finde ich den weg raus, laufe auf salzburger landstraßen entlang, klaue ein polizeiauto, fahre damit, die dinosaurier kommen, ich springe raus und suche nach einem sichereren versteck)

Dienstag, 20. November 2012

-

vortraum:
baden mit b., teils mit kleidung an, a. kommt dauernd herein, weil die tür nicht abgeschlossen ist.

traum:
f. ist zurück, ich seh ihn mit jemand anderem herumgehen, er ignoriert mich. ich bin am gehen, kann aber deswegen nicht einfach heimgehen. will auf die toilette und dann noch eine runde gehen. (toilette wird repariert. scheinbar pinkle ich aber doch vor dem installateur in die gerade wieder angeschlossene muschel). bin danach im koreanologie-teil, am gang ist ein geländer wie in einem alten haus (metall, verschnörkert), mir fallen meine sachen runter, mein feuerzeug kullert gefährlich nah ans geländer. ich muss mich niedersetzen, um danach zu reifen, zu nahe am geländer - zu nahe an der höhe.

ich gehe unten noch eine rauchen, aber er ist nicht da, nur eine menge andrer leute. ich stelle mich zu johannes, stefan, ... der himmel sieht interessant aus und verläuft sich am rand in schönen pastellfarben. bei genauerem hinsehen, scheinen so tropfen, ausbuchtungen nach unten zu hängen. ich bewundere das, rede mit s., dann kommt eine ältere frau vorbei, es ist vielleicht ihre mutter (obwohl sie so nicht aussieht) und gibt ihr ein paar werbegeschenke von upc telekabel, es sind blaue quadrate, mit etwas gefüllt, s. meint, es wären sachen, die man ins nachtlicht geben könnte. ich will auch welche, bekomme aber keine. s. bekommt sie noch in einer andren farbe.

wir gehen durch den "campus", der sich ein bisschen in ein markt-hinterhäuser-gewurl verwandelt, wir müssen durch eine kleine gasse, in der tiere sind: mitten im gang steht eine kuh und irgendwo waren gänse: aber: die gänse liegen gerupft auf einem haufen in einem geschäft, gegenüber liegt ein haufen toter pferde, weiter vorn liegen in den "geschäften" auch überall tote tiere. wir gehen zur kuh, aber ich trau mich nicht vorbei, die kuh bemerkt uns, wir flüchten - nur noch ich bin übrig. ich muss über die toten pferde steigen, versuche werkzeuge in die hand zu bekommen, merke, die kuh ist auch verletzt - die kuh wurde auch abgeschlachtet, ich finde eine axt - eine erzählstimme schaltet sich ein und sagt, "egal, wie sehr sie sich bewegen wolte, sie konnte einfach nciht mehr" (irgendwas von müdem fleisch.... alles außer dem kopf an der kuh ist schon unbeweglich)
(ich wache auf)

nebenträume:
ich bekomme namen von afrikanischen schülern aufgeschrieben, soll in eine afrikanische volksschulklasse gehen (es scheint ein internationales waisenhaus oder so etwas zu sein) - bin sehr schüchtern, bemerke, dass mein rucksack schon länger irgendwo am tisch liegt, schaue rein: es sind konterrevolutionäre chinesische geldscheine darin (mit lustigen sprüchen)
später kommt elfi in die klasse und maori ist neben mir, elfi gibt ihr philosophiebücher, von denen es 4 bände gibt (wahrscheinlich für den schulunterricht), m. bedankt sich sehr ausgiebig

ich sitze mit s. an einem tisch, wir haben irgendwas verbrochen, wir bekommen sticker und kärtchen ausgeteilt, wie flyer, wir können uns nehmen, wenn wir wollen, es sind nur komische sachen darauf, mit sprüchen für kinder aus kaputten familien, aber ich finde keinen treffend.
außerdem bekommen wir billa-sticker, aber nur so viele, wie insgesamt ein bild ergeben (ich glaube der fernsehturm von hamburg), mir fehlt die spitze noch, also gebe ich sie zurück.
s. fällt erst jetzt auf, dass man da eine rosa flauschwolke draus machen kann, "die ist ja rosa" und sie fragt bei der betreuerin extra nochmal nach den stickern und bekommt sie.


Freitag, 16. November 2012

fetzen

* der traum, der mich um 4 aufwachen hat lassen - und danach war ich länger schlaflos:
chinesischtest bei meiner koreanischlehrerin gehabt. die absurdität war mir im traum bekannt. hatte zu vokabel beispielsätze zu schreiben. (irgendwo in den sätzen kamen ein fräulein li, ein ganbu und gestern nachmittag vor) - definitiv aufwachen hat mich lassen: ich wollte unter den test schreiben, dass ich extra viel geschrieben hätte, weil mir langweilig war: konnte aber wuliao nicht mehr schreiben. also, bin schon am wu gescheitert. was mir so nicht passieren würde. (beim liao müsste ich doch ein bisschen mehr überlegen. im traum erschien es mir unmöglich)

* irgendwann geträumt: ich hab den kühlschrank ausgeräumt und vier verschiedene angefangene stücke butter gefunden. alle weggeschmissen, weil nicht identifizierbar wie alt.

* der traum in den morgenstunden: irgendetwas mit china und sexualität.

Freitag, 9. November 2012

nach der katastrophe

schönen, erzählenden, spannenden traum gehabt: er hätte zeug zum alptraum gehabt, war es aber nicht.

situation: ich und andere menschen in einem pool, es scheint wie eine generalprobe für einen actionfilm. danach wird aber klarer, dass es ernst ist: es explodiert wirklich in der nähe etwas riesiges, eine feuerwalze rollt auf uns zu: für einige sekunden müssen wir untertauchen, damit wir nicht verbrannt werden (ich weiß, unlogisch... bzw. hat kleinkindlogik) - während dem untertauchen atme ich ein bisschen wasser ein, spüre den reiz zu atmen, schaffe es aber doch noch, länger unter wasser zu bleiben.

kopf raus: luft rein: alles andere verbrannt.

dann szenenwechsel, wir sind in einer übergangswohnung - ich, mein freund und noch eine frau. wir sollen uns überlebensrucksäcke packen, wir werden nie wieder zurückkommen. (kampf um überleben beginnt) - ich befülle einen bergwanderrucksack.

was ich hineingebe/woran ich mich erinnern kann: stifte. eine jacke. wasser. eine kosmetiktasche. noch etwas kosmetiktaschenähnliches. (später noch: eine flasche mit selbstgemachten himbeersirup - die himbeeren schweben wasserleichenblass darin umher)

die meiste zeit suche ich in der wohnung herum, was noch mitnehmenswert wäre und überlege. zB socken, befinde ich erst sehr spät und packe 3 paar ein (ich finde die anderen nicht). (beim aufwachen war mein erster gedanke: was ist mit unterwäsche?)
ich überlege die ganze zeit, wasser mitzunehmen. aber der freund hat schon alles eingepackt.

ich krame in schubladen herum und bin traurig, weil ich so nichtiges zeug zurücklassen muss, weil es jetzt keine verwendung mehr für krimskrams gibt. (bunte sticker finde ich zum beispiel)

in einer der schubladen finde ich chinesisches geld (also sind wir in china). ich denke zuerst, es ist normal aufgespartes. dann stelle ich aber fest, dass alte banknoten darunter sind - banknoten mit dem gesicht sun yatsens zum beispiel. und einige sehr absurd gezeichnete (senkrecht daraufgemalte berge). ich sage den anderen bescheid, ich hätte ein geheimversteck von altem geld gefunden. (es war in das innenfutter einer mappe eingesteckt)

außerdem überlege ich ein paar mal, ob ich mein macbook mitnehme, packe es schließlich ein: obwohl es schwer ist, aber es ist klar, es würde gestohlen werden, sobald jemand die verlassene wohnung betritt.

außerdem suche ich handschuhe: ich finde nur bestandteile von paaren und fäustlinge. die, die ich mitnehmen will, finde ich nicht.

Mittwoch, 7. November 2012

kotztraum

gestern auf heute:

war in der millenium city, es war kurz nach zehn am vormittag; stellte fest, ich müsste doch in der arbeit sein - wie würde ich das dort erklären, dass ich so viel zu spät kam? auch der freund war da, obwohl er in der arbeit sein musste.

zuerst einen weg gesucht, von der millenium city am schnellsten zur arbeit, ich schlug den 37a vor, konnte mich aber nicht entscheiden, zu welcher haltestelle ich gehen sollte - sind beide ein stück weit weg. der freund war dann fest davon überzeugt, wir sollten zum praterstern rübergehen (und die millenium city lag in der relation  zum praterstern im traum dann dort, wo der mexikoplatz ist) -

wir gingen also die lange große straße zum prater entlang - mussten ein stück in einer dunklen unterführung gehen. die unterführung war voll von seltsamen gestalten: drogenberauschten, betrunkenen, abgefuckten, jungen. eine kotzte so vor sich hin und kotzte mir vor die füße - es traf auch meine schuhe.

ich ging bis zum ziel (das hatte sich mittlerweile verschoben: anscheinend gingen wir zu einer vorführung von etwas chinesischem, ein theaterstück, relativ klassisch gehalten; im freien, die sitze seltsam angeordnet - wie ein kleines theater aus der antike)

dort versuchte ich mir die kotze abzuwischen, dabei hat es mich aber so geekelt, dass ich selbst kotzen musste... und nicht mehr aufhören konnte, der reiz war zu groß.

raus kam bei mir rote kotze mit dunkelroten pünktchen... ich habe mich natürlich ein bisschen irre gemacht. die freunde im traum sagten mir dann, ich solle mich nicht aufregen, das wäre ja kein blut, das wäre gochujang (koreanische chilipaste), und käme davon, weil ich vorher bibimbap gegessen hätte.

ach ja... -.-

nachtrag: feuer

vor ein paar tagen geträumt, ich wäre in einem chinesischen zuhause. die frau im haus war eine chinesin - eine mischung aus der amokläufermutter (aus dem film) und der mutter, die in dem abrisshaus bleibt (tv-serie); jedenfalls sehr bodenständig und resolut, ein bisschen wunderhübsch.

und ich hatte vor mir auf einem alten chinesischen herd (gas) ein wok und hab den flammen zugesehen. (zugegeben: ich habe zuhause auch einen gasherd mit sichtbarem feuer, es war also nicht ganz fantasievoll.) - ich habe am knopf herumgedreht, ich glaube, ich wollte das feuer kleiner drehen, es wurde aber größer.

irgendwann ging ich kurz raus (da man mich ohnehin in sicherheit gewiegt hatte und meine feuerangst abgetan) - und von draußen sah ich auf ein haus, durch dessen tür man feuer - nur feuer sehen konnte. zuerst noch definitiv vom herd aus, später war das haus einfach innen vollkommen unter feuer. und ich fühlte mich so schlecht gegenüber der chinesin.

in der aufwachphase (nicht mehr ganz tiefes träumen, ein bisschen luzides) dann noch menschen/tiere ins haus fantasiert, die wir rausholen musste, teilweise auch konnten.

Montag, 29. Oktober 2012

internetunbekannte, der 2. traum

schon vor einiger zeit vom baby einer frau geträumt, die ich nur aus dem internet kenne.

heute nacht der folgetraum: ein deutscher, den ich auch vom internet kenne (aber keine definierte person) ist bei mir in der wohnung und wir kommen auf eben jene frau zu sprechen. er meint, sie würde bald in mein haus einziehen, obwohl sie doch bislang in deutschland gelebt hätte. ich explodiere fast vor freude, will ihr einen kommentar schreiben, oder doch nicht, oder doch schon... weiß es im traum nicht. hege dann aber zweifel an der stimmigkeit. glaube, die frau hat sich nur angekündigt in die a-s-straße in berlin zu ziehen und nicht in die a-s-straße in wien.

Samstag, 27. Oktober 2012

traumfetzen.

ich schaue in der nacht in den himmel. sternschnuppen, aber es könnten auch einfach optische täuschungen sein. ich schaue genau, aber verschwommene flecken auf der bildfläche. - wir sind irgendwo, wo wasser ist und große straßen und alles ist ein bisschen fremd. es gibt komische wägen.

ich schaue in meiner stadt, direkt neben der wohnung in den himmel, vielleicht sogar vom küchenfenster aus.
ich sehe ein flugzeug zu tief fliegen, es verschwindet hinter dem nächsten häuserblock, angst.


Freitag, 19. Oktober 2012

krankheit, mord, tod.

vorvorgestern von einer guten freundin geträumt, die mir mitteilt, sie hätte leute umgebracht. sehr viel mitgefühl. (und andere details.)

vorgestern von einem toten baby geträumt. im traum.

gestern auf heute - und ich habe eine halbe stunde nach dem aufwachen lang nicht dran gedacht, dann fiel mir - beim zähneputzen - das ganze wieder ein:

lief am campus herum und hatte feste sachen im mund, spuckte sie aus: stücke meiner zähne. und es kamen immer mehr raus. irgendwann hatte ich nur noch die allerhintersten zähne und die schneidezähne. dazwischen war mir alles ausgefallen. (hm, ja, das ist ein sehr klassisches traummotiv: zähne, die ausfallen.)
- einen großen backenzahn hab ich versehentlich auch geschluckt und wollte ihn aushusten, aber er war schon zu weit drin. konnte mir - in der panik - auch meinen finger bis in die speiseröhre stecken. (speiseröhre fühlt sich interessant an, ein bisschen vaginamäßig.) - lief auch in eine notambulanz (neben dem campus) rein und bat einen arzt, mir mit einer taschenlampe in den magen zu leuchten; er beschwichtigte nur.

später dachte ich viel darüber nach, was ich jetzt tun solle: zahnersatz wäre unleistbar - und mir fehlten beinahe schon alle zähne, was, wenn die vorderzähne auch ausfielen? die eckzähne wackelten schon bedenklich. und ich überlegte wieso: ob es deswegen war, weil ich im schlaf immer die zähne so fest aufeinanderpresste? (und an der stelle merkte ich auch, dass mein ober- und unterkiefer gar nicht mehr zusammenpassten, die übrigen zähne waren sich dauernd im weg und machten sich gegenseitig locker.) - und dieses gefühl, dass ich die zeit (mit zähnen) nicht mehr zurückholen konnte. dass ich vielleicht noch länger leben musste, aber alles ohne zähne...

Sonntag, 30. September 2012

weltreise.

war mit ihm unterwegs.

paris: wir waren in einem einkaufszentrum unterwegs, schaufenster von galerien, hinter denen aktionskunst statt fand. zuerst etwas mit blasen und punkten, ich wollte es fotografieren, aber schon hat die szene gewechselt: ein essenstisch, an dem menschen saßen, der tisch wurde immer und immer größer. außenrum standen viele leute und sahen zu.

(und ich suchte meine kamera und dachte schon, ich hätte sie zu hause vergessen, aber mein freund reichte sie mir. und dann beschäftigte mich die frage, ob ich beim fotografieren auch blitzen durfte.)

ein wenig weit weg davon war dann ein tisch, an dem ein paar leute saßen, die ich kannte (lektoren von der uni, etc...). der freund ist dann weggegangen - um zu telefonieren glaube ich. das essen wurde serviert, es war ein bisschen tibetisch-uigurisch, viel gemüse (kürbis, oranges zeug jedenfalls) und man konnte einfach essen: es wurde uns gesagt, es gehört zur performance von vorher dazu und war das, was übrig blieb.


neben mich setzte sich ein älterer dicker herr, der immer mehr zu mir rückte und mit den armen fuchtelte, ich rückte immer mehr ab, weil ich keinen körperkontakt war. der mann war ekelig, stank auch. seine ignoranz war aber das grausigste. irgendwann stand ich vom tisch auf, mit ekelabweisender gestik und blieb in der ecke, versuchte den ekel abzuschütteln. als ich wieder zum tisch kam, war alles restlos aufgegessen und ich war irrsinnig sauer, dass keiner etwas für mich oder den freund übrig gelassen hatte. und ich konnte ja nicht essen, wegen dem ekelhaften kerl. die lektoren verstanden den ekel, verstanden aber meinen kummer über das weggegessene essen nicht.

irgendwann in dieser traumsequenz saß ich auch mit meinem freund auf einer bank in dem einkaufszentrum, versuchte herauszufinden, wie viel kleingeld ich habe und wollte uns zwei macarons kaufen.

irgendwann später waren wir in spanien, in barcelona, glaube ich - aber in meiner traumweltkarte war spanien ungefähr dort, wo korea war. später hab ich gedacht, es wäre an stelle von skandinavien, sah aber im traum dann auch irgendwann die tatsächliche iberische halbinsel auf der karte. ich überlegte, wo wir noch hinfahren konnten, madrid wäre eine option gewesen.

anscheinend sind wir auf dem weg dorthin oft umgestiegen, ich hatte verschiedene asiatische währungen in der tasche und flyer. von vietnam,  zum beispiel.

und irgendwann waren wir kurz in griechenland, in einem lausigen neugebauten hotel, in dem wir früher anscheinend schon mal waren. und ich hab mich dann aufgeregt, dass ich jetzt kein einziges mal das mehr gesehen hatte - früher hätte man von dem hotelzimmer aus das meer gesehen - und habe dem freund gesagt, ich würde das meer schon sehr vermissen.

Montag, 24. September 2012

was von träumen übrig bleibt.

erinnern ist sehr schwierig, wenn man schon stunden etwas anderes gemacht hat.

träume vorgestern/gestern: nacktheit, selbstbefriedigung, (passiert schließlich öfter im traum),

träume gestern/heute: musik hören, während andere menschen herumstehen, verzweifelt leiser drehen wollen

(der rest, einstweilig vergessen; vermutlich war angst auch dabei.)

Montag, 17. September 2012

liebestraum.

jemanden in meinem bus kennengelernt. dunkelblond, sah gut aus. in etwa dasselbe körperformat wie der freund. mit literaturtasche, silberner. ich hielt ihn sofort für meinesgleichen, aber antwortete nicht direkt auf meine fragen. im bus bin ich aber drauf gekommen, dass wir vor einiger zeit schon das erste mal geredet hatten und fragebogen ausgetauscht (hobbies, lieblingsmusik, lieblingsbücher, etc) - war sehr angezogen von ihm.

als der bus kam, war er vollgestopft mit komischen menschen, aber ich hab mich gefreut und gesagt: "partybus" - voll gestopft heißt ja auch: körperkontakt, unabsichtlich absichtlich.

wir fuhren zusammen ans andre ende der stadt, dort wohnte er und arbeitete auch in der nähe, in einer großen bank. hat irgendwas seltsames getan, dinge am telefon verkauft, nicht bankenübliches. musste dann doch auch nicht in die arbeit, sondern hat halt telefoniert.

und ich hatte ein vorstellungsgespräch, ich dachte zuerst, auch in dieser bank, aber dann war es bei einem mobilfunkbetreiber. hatte mir eine sehr fremde adresse und 15 uhr ins notizbuch geschrieben. wusste nicht, wie oder was. wollte dort anrufen, hatte aber nur eine seltsame telefonnummer notiert, so etwas wie 1456-call us now. wobei ich natürlich nicht wusste, wie ich jetzt die buchstaben eingeben sollte. wäre ja zu lang, würde ich das "sms-prinzip" verwenden. habe mich also entschlossen, nicht hinzugehen (konnte so länger bei ihm bleiben), nicht zu telefonieren (wer weiß, ob ich die nummer rausgekriegt hätte), sondern einfach nur nichts zu machen.

und mit ihm bin ich wieder durch die stadt gefahren.
später waren wir bei mir (eindeutig allerdings nicht meine wohnung, war etwas helles, weites, offenes.) - und haben uns am sofa geküsst, ich saß auf ihm, versuchten, uns mehr auszuziehen, erregung.

bis ich festgestellt habe, dass im selben zimmer noch 2 andre typen waren. diese typen haben kaum geredet und wenn, dann in fremdsprache. irgendwann wurde es aber klar, dass es leute von meinem freund sein müssen. ich bin aus dem zimmer geflüchtet, die bekanntschaft wurde gefragt, "was das denn jetzt gewesen wäre".

später kam der freund zurück, war sehr sauer, ich hatte ein furchtbar schlechtes gewissen, habe versucht, den geschlechtskontakt zu vertuschen, es sollte auf: nur küsse hinauslaufen, eine halbherzige versöhnung ging auch, aber ich lehnte mich an ihn (freund) und dachte an den anderen, weil der auch so toll war, ob der nicht viel toller war als mein freund?

hm... spannende nacht^^

Freitag, 7. September 2012

bekannte personen

traum eins:
am land, in m. - ich fahre dort selbst hin, muss noch zigaretten kaufen, der ort ist irgendwie geschrumpft, verdichtet, zusammengestaucht. jungs sind da. mir fällt ein, es ist weihnachten und es fehlen mir noch geschenke (solche träume hab ich oft)

traum  zwei:
in irgendeiner kleinen stadt zwischen bergen, west-ö, ch? eine unterrichtseinheit auf der straße (zuerst im raum, ich sitze in einer hinteren reihe, dann werden die plätze von erwachsenen männern besetzt) - f. unterrichtet, ich bin verzückt. später höre ich seine stimme nur durch den straßenlärm und kann ihn so nicht sehen.

Mittwoch, 5. September 2012

ein eisbär im holzhaus.

ein sehr klarer traum, der mir sehr verschwommen in erinnerung geblieben ist.

ein tollpatschiger eisbär, der bei uns lebt: in fragilen holzhäusern, mit sehr viel verstrebungen (teils wirklich äußerst hübsch), von einem freund von b. entworfen. in einer sequenz ärgere ich mich über die fußspuren, die der eisbär in der wohnung hinterlassen hat.

mein erster erinnerungsgedanke beim aufwachen war: das war ja wie bei juri rytcheu, nur dass ein eisbär mitgespielt hat. (er konnte übrigens auch sprechen!)
also scheinbar kam ein politischer konflikt auch drin vor.

Sonntag, 2. September 2012

traumsequenzen

1) alte schule, aber mit koreanologiekollegen, die alle fröhlich sind und übers dünnsein und hosengrößen reden. ich krame herum, will ich mich einmischen, dann doch nicht, weil ich fett und unnötig bin. krebse absolut depressiv herum. ehemalige schulkolleginnen tauchen auf, sagen, es hat sich wenig geändert, es gibt eine kleine teeküche, darin gläser mit werbeaufdrucken und eine badewanne mit scharfem, eingerollten metallrand, ich lehne mich rein und wippe herum.

2) alte wohnung, auch wenn es nicht mehr meine ist, aber das hochhaus der anlage brennt und stürzt zusammen, wir stehen unter dem pfeiler, um nicht getroffen zu werden, sensationslust, ein 3m-mann kommt angefahren, der helfen sollte. wir fliehen dann doch, weil so viel zusammenbricht, viel feuer, über die kleingärtenanlagen zur nächsten ubahnstation, ich noch ein stück weiter, will ich etwas zu trinken kaufen? eine rauchen? aufs klo? zwei verschiedene wege, einer zur oswaldgasse, einer zur altmannsdorfer. doch zurück zur ubahn, eine chinesin geht hinter uns und erzählt jemandem am telefon etwas, das sehr nach gedicht klingt. eine viel zu verkürzte ubahn steht in der station, eine andere minutenanzeige, zuerst 2, dann plötzlich F und die ubahn fährt los, alle fluchen, ein mann am kopfende des bahnsteigs kniet nieder und bedeutet der ubahn zu stehen, b. will es ihm nachmachen und übertreiben und geht auf die gleise runter, worauf einige andere das auch tun. ich will ihn schlagen, weil er aufs gleis gegangen ist. mache das aber nur leicht, schimpfe aber mit ihm, sage ihm, es ist mir egal, wenn all die anderen "hin" werden.

Mittwoch, 22. August 2012

mit g. am markt.

verwirrende geographie: herumlaufen mit gabriel und noch irgendwem, dms, bipas, immer um die ecken laufen; einen kreis laufen, weil man zu einer anderen ubahnstation will (ich glaub thaliastraße und josefstädter waren im angebot); unter der ubahn ist ein markt aufgebaut, es gibt winzige stückchen ananas am spieß zu kaufen um viel zu viel geld; irgendetwas esse ich und verschlucke einen zu großen bissen, es hängt im hals, ich bekomme keine luft mehr: so ist das als, wenn man keine luft mehr bekommt; ich schiebe den finger rein, will runterdrücken oder raushusten, irgendwas, langsam geht es auch runter, weil ich doch durch die nase atme, ruhig... (und dann wache ich auf und habe einen kloß im hals... )
irgendwas von kondomen hab ich auch noch geträumt.

Mittwoch, 15. August 2012

ufos und kleine südamerikanische schwänze.

"migräne"träume, oder so.

ich war irgendwo in einem fernen land, am wasser, mit einem fremden vater, in einem fremden haus, in einer küche, die annähernd die frühere vom land war. ich hab sie geputzt, so viel hab ich geputzt, gewischt und gewischt, geschirr abgewaschen, dauernd hin- und hergehuscht bin ich und gemeint habe ich, ich werde beobachtet und gelobt. von den fliesen hab ich eine dicke schmierschicht abgeschrubbt, manchmal gleich die fliesen mit und darunter war metallfolie.

gekocht hab ich, brokkoli war fertig, fisch und reis wollte ich noch machen. aber dazwischen wurde ich rausgebeten, weil sich scheinbar etwas zusammenbraute: viele leute waren im wasser, ein bisschen wind und umgedrehte metallene salatschüsseln in regenbogenfarben (dennoch: metallic) flogen herum (das waren die ufos) - ich ging ins wasser und spürte sog, nach draußen - obwohl es nicht das offene meer war, ich weiß nicht, ob das gezeiten waren, man konnte gegenüber berge und städte sehen. ich wusste nur, ich durfte nicht wegtreiben, also hielt ich mich an verkaufsständen (im wasser) fest und hangelte mich wieder zum ufer.

ich sagte zum fremden vater, er solle den garten befestigen, für den sturm, der kommt und ging wieder in die küche, überlegte, ob ich noch weiterkochen könne. da klingelte es und es waren zwei dunkle südamerikanische männer, die nicht sprachen; auf meine wiederholte frage, was sie hier täten, machten sie vage handbewegungen, die in etwa das ausbreiten eines maßbandes bedeuten konnten, "vermessen" also, aber warum sollte man unser haus vermessen? verdächtig, eventuell waren sie das unheil, das drohte und ich zog einen stock raus und schwang ihm den einen mann zwischen die beine, drückte nach oben und nervte weiter, sie müssen sagen, was sie vorhaben. da knöpfte er seine jeans auf und zog sie ein wenig runter (und ich dachte, jetzt würde er mir sein außerirdisches ungeschlecht zeigen) und da war ein kleiner südamerikanischer schwanz, pyramidenhaft, die eichel war ein wenig zu sehen (unbeschnitten) und er meinte so "kann ich dir den reinstecken?" und ich wehrte mich, drückte den stock weiter rauf und griff zusätzlich in sein gesicht, in mund und nasenlöcher und krallte die hand zusammen, versuchte, in seine augen zu stechen, drückte schlussendlich seine nase komplett von außen und innen zusammen, als hielte ich sie in der hand und da ließ er ab von mir.

(außerdem fuhren im nachbarsgarten vorhin kleine, schön hergerichtete alte autos in viel zu engen abgesteckten wegen herum, ein freizeitspaß von neureichen, anscheinend)

Donnerstag, 9. August 2012

f., züge und katzen.

endlich träume ich wieder.
ich war im zug mit f., habe ein buch von ihm gelesen und dabei an seiner pfeife (aus metall: ohne tabak: aber mit nikotinersatz, wie luft) genuckelt und sie ihm teilweise zurückgegeben. (haha, traumdeutungsspaß.) - dann hielten wir in einem bahnhof und f. ist rausgedrängt, um noch eine zu rauchen, im endeffekt wär es eine schnellbahn gewesen, die nur eine minute im bhf hält, f. redet mit dem schaffner, der schaffner sagt: zwei minuten, ich zünd mir auch eine an. der fahrer fährt aber weiter, fährt ein stück, kommt wieder zurück und sagt: jetzt kann ich halten.

später träume ich von einem weg, an dem ich entlangfahre, vielleicht gehe, etwas langsames, ein fahrrad? wir sind am land und auf einem nest auf einem hausdach sehe ich 5 jüngstörche, die aber dunkel und plump sind. plötzlich kommen diese jungstörche aus allen ritzen hervor. und dann: katzen. überall katzen. es sind steine in kurzen abständen am wegesrand, auf jedem sitzt eine katze.

Montag, 6. August 2012

israel

letzte nacht wenigstens ein traum, der einmal relativ klar war, der eine geschichte hatte. ewig nicht mehr passiert. war mit lore, jemand, den ich nur übers netz kenne, unterwegs; ich bin mit ihr spontan nach israel gegangen. (anscheinend... waren wir in einem "normalen" nachbarland, also die geographie war total verschoben und wir hätten anscheinend die wahl gehabt, in eine deutsche (oder ähnliche) stadt zu fahren und sind dann doch nach israel gegangen. zudem... israel war in meinem traum eine stadt.) und israel hatte in in meinem traum wahrscheinlich gar nichts mit dem echten zu tun.

alte häuser, die eng beieinander stehen, ein meer, wärme, eine strandpromenade... und im hintergrund flugzeuge, die bomben abwerfen, die gelbe explosionen auslösen und zwischen all dem das bunte feuerwerk der normalen zivilisten und touristen. ich hab fotografiert.

später waren wir in einem hotelzimmer, in dem fremde leut durchgegangen sind und ich habe von lore gehört, die grenze wäre für heute wieder geschlossen (wir konnten also nicht heim), ich hab aber noch die anderen leute gefragt, die meinten, ab 9 uhr abends wäre die grenze wieder offen. also doch: packen und nach hause.

währenddessen rede ich mit lore darüber, wie toll und spontan der ausflug war. (und später sitze ich vor facebook und mir fällt ein, dass ich das ja als statusmeldung veröffentlichen sollte, dass ich in israel war...)

und im traum habe ich drei taschen... zwei kleine und einen großen rucksack und versuche, den ganzen kram möglichst gut zusammenzupacken.

Montag, 2. Juli 2012

dinosaurier und tiger.

warum mich beide heute nacht heimgesucht haben... keine ahnung. beides wiederkehrende.

traum 1: in meinem bezirk, draußen - massenpanik, flucht - dinosaurier
(nein, es fängt damit an, dass ich einen film sehe, der auf einem buch von joseph roth basiert, der aber total surreal ist und dinosaurier drin hat. manchmal bin ich ein bisschen verwirrt, denn auf den anderen kanälen laufen jurassic park filme und plötzlich kann ich den zdf, auf dem der roth-film läuft, auch nicht mehr finden - der titel ist mir entfallen, etwas mit 5,6 buchstaben. - diese jurassic park sequenzen dringen dann aber in die wirklichkeit: eine stadt voller babydinosaurier, dinos, die sich vermehren, tyrannosauren, zwei, drei, die unterwegs sind. - )

flucht über die brücke, verstecken in unguten verstecken; einen sabbernden, vorlauten kerl als opfer vorschicken und davonlaufen: endlich zu den häuserschluchten und gleich in einen hauseingang hinein. (ob es sicher ist? es fühlt sich sicher an, da die dinos zu groß sind, um reinzukommen und lustigerweise im traum auch keinerlei bauten zerstören sondern zielsicher geschickt herumlaufende menschlein aufpicken)

ich gehe in eine wohnung, eine frau; bisschen künstlermäßig - viele fenster, wir schließen alle vorhänge, dimmen das licht.

(ach, zwischendurch versuche ich mich auch in müllbergen neben der brücke zu verstecken, weil dann die dinos uns angeblich nicht riechen... es gelingt nur so mittelmäßig)

traum 2: ich bin auf einer komischen strecke, ähnlich wie eine rutsche (silbernes metall) mit röhren in abständen... diese röhren sind irgendwie sicher. aber zwischen den röhren begegnen mir raubkatzen - löwe und anderes lassen mich in frieden, keine gefahr. aber der tiger... der tiger der dann kommt, scheint mich zu bemerken und ich habe angst und glaube, dass ich mein leben hier leichtfristig aufs spiel gesetzt habe. ich streichle seine nase. er ist ein bisschen unruhig. ich nehme mir eine mütze vom kopf und halte sie weg, so als würde er damit spielen können... von mir ablenken. und gleichzeitig kommen noch andere menschen auf diese rutschbahn, ich versuche ebenfalls, die aufmerksamkeit des tigers auf sie zu lenken...


Mittwoch, 27. Juni 2012

tiertraum, again: spinnen.

meine wohnung - rausgehen und der aufzug ist schwer zu betreten, die decken niedrig - und zwischen kleinen spinnen hängen riesengroße. eine bekrabbelt mich und gerät aus meinem blickfeld, aber intuitiv weiß ich: die ist in meinen hintern gekrochen. mein freund ist mitprotagonist und ich lasse ihn später auch meinen hintern untersuchen, wo er aber sich recht widerwillig abwendet.

(dazwischen, glaube ich, aufwachen und den freund fragen: war das ein traum? ich hatte nämlich eine spinne im arsch. freund versichert mir, es wäre nur ein traum gewesen. - in der früh das gespräch bestätigt.)

danach, wieder einschlafen, folgetraum: ich weiß, dass ich keine spinne im hintern hatte, weil ich es nur geträumt hatte, bin aber in der gleichen situation und eine hellere, dickere spinne hängt in der aufzugstür - ich versuche abstand zu nehmen, aber sie kommt mir trotzdem viel zu nahe - und verschwindet aus dem blickfeld.


paralleltraum/wie sehr verflochten weiß ich nicht: es rauscht und ich gehe nachschauen, warum: von oben kommt wasser durch die decke und die wände. wir gehen im haus hinauf, auf der suche nach der ursache - ich gehe sehr spontan in fremde wohnungen, irritierte bewohner und kein wasser, ... nein, doch, wasser: und eine frau räumt ihr wohnzimmer aus, weil sie sagt, dass sie das zusätzliche gewicht von möbeln nicht auf der nassen decke haben will, weil sie nicht schuld sein will, wenn es einstürzt.

Donnerstag, 14. Juni 2012

mittendrin

verrückten traum heute nacht gehabt:

angefangen hat er als beobachterrolle von außen: da war ein schulgebäude in einem unbekannten gelände (aber stadt), in dem sich menschen verirrten und ihre kinder suchten; verloren waren also, noch mehr, weil das schulgebäude keine adresse hatte -

es waren also eingeschüchterte, übriggebliebene elternteile in einer fast leeren schule - und dann wurde ich eine von ihnen, saß in einem wartezimmer auf sesseln - mit einer frau mit dunkler kinnlang-frisur, die einen treffenden name hatte -

dann wurde langsam klar, dass wir hier hereingelockt worden waren, um missbraucht zu werden.

(...)

ich hab irgendwie damit kokettiert und provoziert, woraufhin die sprache auf scheiße kam, dass mir einer der quäler eben auf meinen körper scheiße könnte: er hat dann seinen hintern an meinen kopf gehalten, ich hatte seine scheiße am scheitel, die ich dann versucht habe, mit kaltem wasser auszuspülen... es hat aber nicht so gut funktioniert und irgendwie war es mir auch egal.

Dienstag, 12. Juni 2012

tiger, löwen, fenster.

immer diese motive, die sich wiederholen in meinen träumen:

ich bin in meiner wohnung und befürchte, dass draußen ein tiger herumläuft. ich sehe aus dem fenster, irgendwann entdecke ich einen löwen, es werden mehr, löwen und tiger, dann elefanten und noch so klump. ich fürchte mich. ich kontrolliere die fenster, schließe alles, die türen zwischen den zimmern sind ausgehängt und ich hänge sie wieder rein, weil ich ich auch die abschließbar haben will. die mitbewohnerin ist nicht zuhause und hat die tür zu, ich gehe - mit zögern - in ihr zimmer und stelle fest, dass ihr fenster noch gekippt ist. schließe es - dann fällt mir ein teil des fensters entgegen, ich versuche es stabil wieder einzubauen.

irgendwann in der zwischenzeit laufen auch dinge wieder vorbei vorm fenster, flugsaurier fliegen vorbei...

ich rede mit meinem freund und gebe zu, dass es vermutlich meine schuld ist, dass die tiger da draußen sind: ich wäre mit ihnen spielen gewesen und hätte sie dann unten gelassen, weil ich angst davor hatte, sie mit rauf zu nehmen: deswegen sind sie jetzt frei und nicht zu bändigen.
(wie metaphorisch ist das denn bitte!!!!! ;) )

übrigens versuche ich auch die ganze zeit, die rettung und die feuerwehr zu erreichen, niemand hebt ab, irgendwann hebt doch jemand ab, aber ich kann nichts hören -

später ist ein bisschen szenenwechsel, weltuntergangsstimmung, die wilden tiere haben die welt übernommen, ich stehe auf einem platz und wir müssen näher an einen lautsprecherwagen ran, weil dort die feuerwehr den stand der allgemeinen lage verkündet.

-

und der zweite traum: in den bergen mit meinen eltern, draußen auf der wiese, wir hören ein rumpeln und es wird nur gerufen: lauft, schnell, lauft weg - weil der berg runterkommt... und ich laufe und laufe.
stelle später aber fest, dass es nicht so schlimm ist.

und später sind wir auch bei diesem blockhaus, ich stehe im schlamm und es gibt eine leiter zum fenster.

Sonntag, 10. Juni 2012

zirkus, lamas.

jetzt hat der zirkus endlich in meinen traum gefunden.

ich bin rundherum gegangen, um den fußballplatz, um das gehege; wie gestern abend in echt.

aber später war ich auf der meidlinger hauptstraße und da lief ein lama mit werbeaufstchrift herum und ich hab mich so gefreut, dass das lama auf mich aufmerksamwurde und zulief - also wollte ich mich retten (ist ja klar. ich laufe immer davon/verstecke mich in träumen) - also springe ich auf einen gedeckten tisch; verstöre die anderen, das lama kommt mir nach -

Donnerstag, 7. Juni 2012

nur seltsames

alles spielt im 20. bezirk.

ich bin kurz draußen mit leuten; fußball-, spielplätze - weite flächen mit zäunen... eine horde jungs ärgert sich gegenseitig, einer wird von gänsen/schwänen, die sehr böse geworden sind, angegriffen, er hängt am zaun und wird attackiert. dann attackieren sich aber die buben gegenseitig und ziehen sich auch die hosen aus, überall nackte, fette, weiße hintern. sie schlagen sich gegenseitig. (ob mir da die geschichte der einen japanerin in den traum gespielt hat?)

dann sind wir in der wohnung meiner mutter/meiner anderen familie; die eine große wohnung ist - wir schlafen auch dort; in der wohnung ist auch eine arztpraxis mit schild vor dem raum, drinnen ist eine mini-treppe in den raum eingebaut. später sind wir dort geheim, wir wollen die rückkehrer umbringen: da ist zum beispiel meine drittmutter - eine mutterfrau, die aber nicht meine eigentliche mutter ist (sie ist hübsch) - und doch bringen wir sie nicht um, als sie zurückkommt..

Montag, 4. Juni 2012

ich habe geträumt, ich hätte diese vielen träume dieser nacht schon mitprotokolliert, zwei seiten träume nur von dieser nacht. (ach, verdammt.)

jetzt bin ich wirklich wach und alles was ist noch weiß, ist die episode von den bären. (zwei bären kämpfen um ein reh, zerfleischen es. dazwischen sitze ich auf meinem freund und versuche so still zu sein, dass sie mich nicht merken.) - und türen. der garten am land.

am schiff

ich war auf einem kreuzfahrtsschiff, das gemeinsam/parallel mit anderen sehr weit weg gefahren ist, vielleicht südostasien; wir sind nie angekommen; wir waren immer auf dem meer. teilweise waren da riesige, häusergroße wellen und man hat sie leicht gespürt am schiff. aber vor allem: die sehnsucht, etwas zu unternehmen, rauszukommen, ins wasser zu dürfen. zuerst den whirlpool gesehen, dann wurde mir aber mitgeteilt, es gäbe einen swimmingpool draußen - der war schön. und ich hab meinen neuen, schwarzen badeanzug angezogen (und noch kurz übers rasieren nachgedacht) - und bin dann draufgekommen, dass mein badeanzug ein riesenteil war, herunterhängender stoff, "modisch", vom h&m angeblich - und mein badeanzug war plötzlich ein body mit unten den druckknöpfen offen, die ich schließen wollte und dabei aber den körperteil anderen menschen fast unter die nase gehalten habe. (körperissues, immer wieder, in den träumen.)

wir waren tagelang unterwegs und jemand hat mich auf das nachbarschiff eingeladen, zum anschauen, aber ich wollte nicht. und ich hab überlegt, mir bei der rückreise wieder ordentlich proviant zu kaufen; wasser, orangensaft, kekse.

Donnerstag, 31. Mai 2012

der f-traum.

heute einen geburtstagsgeschenkstraum bekommen. so schön.

von ihm, von f. geträumt.

anfangs im unterrichtsraum gewesen, ich hab wegen der note nachgefragt, er hat mir gesagt, er hätte das protokoll nicht bekommen (ich hatte es aber gesendet) und mir eine nachfragemail geschickt.

b. war die ganze zeit dabei.

in dem raum waren wir uns schon sehr nah, anfangs habe ich seinen arm berührt, es war, als wäre ich zu weit gegangen; irgendwann stand er dann hinter mir und da ist er zu weit gegangen.

später: eine aussichts/hubschrauberplattform, in einem gebäude, das sich dreht, ich geh da raus um eine zu rauchen und unterhalte mich mit fremden, sage, dass mich das gebäude schwindelig macht, weil es sich so schnell dreht. ich gewöhne mich aber mit der zeit daran. später rauche ich noch eine, finde aber mein feuerzeug nicht und zünde mir mit der zigarette einer studienkollegin die tschick an.

und dann gehe ich mit f. wohin, ich glaube, wir werden jemanden treffen; b. geht inzwischen mit einem wiedergetroffenem freund in ein lokal, ich überlege kurz mitzugehen wegen frühstück.

f. hält meine hand; f. fängt an anzudeuten, dass er ein neues herz braucht; ich mache einen scherz über die schweine(herzen) des bauernhofes der mitbewohnerin, f. ist gekränkt, ich will mich nachher die ganze zeit dafür entschuldigen, er sagt mir, wie schlimm die letzten jahre alle waren; er hätte seine erinnerung öfter verloren (unklare sätze) -

(später mehr)

Mittwoch, 23. Mai 2012

nachtangst im traum

der nachtangsttraum:

ich bin in der uralten wohnung, in der, in der ich aufgewachsen bin, verbotenerweise, ich bin ausgezogen, die eltern sind auf urlaub, aber ich habe den schlüssel noch und aus unerfindlichen gründen schlafen mein freund, meine mitbewohnerin und ich drin. bzw. wollen schlafen gehen, ich mache noch eine kontrollrunde, schließe fenster - nur in meinem ehemaligen zimmer steht das fenster offen und am balkon huscht eine person herum, ich keife ihn an und schließe schnell das fenster (es geht erst beim dritten mal, ich habe schon angst, er kommt doch noch rein); und dann laufe ich schnell in die andre seite der wohnung,  zum freund, weil ich fürchte, dass der kerl kommt - was er auch tut und es stellt sich raus, dass es ein exfreund war oder so irgendwas^^

(da fällt mir ein, ich habe schon vor einiger zeit geträumt, ich wäre in der wohnung gewesen bzw. vielleicht war es eine traumerinnerung (- man träumt, dass man etwas schon vorher mal im traum erlebt hab bzw. weiß es sicher, wacht auf und glaubt, dass man es wirklich davor schon geträumt hat, was aber nicht geschehen ist, weil man sonst die aufzeichnung etc davon hätte ;) phänomen. ob es dazu erklärungen gibt?) - in dem traum war ich auch verbotenerweise dort, meine eltern sollten nach dem wochenende kommen und ich habe verzweifelt aufgeräumt und geschirr abgewaschen.)

der nachfolgetraum:
ich bin am institut und sitze im pausenraum und werde gegen meinen willen angeschmust von einem fremden.. sehr strange, sehr übles gefühl.

Mittwoch, 16. Mai 2012

bikinis & rattan

1.
ein schwimmbad; ich weiß, ich bin geschwommen, mein bikini ist am trocknen und ich liege auf einer liege und lese, den ganzen nachmittag. eine freundin schwimmt öfters als ich, wirft sich dauernd neu ins wasser. also denke ich, ich will auch - und ziehe mich dafür noch um, sehr umständlich, unter oberbekleidung die unterwäsche wechseln, damit ja niemand etwas sieht.

später bin ich am heimweg und sehr müde, erschöpft, weil ich etwas getan habe; irgendwie fahren die öff. verkehrsmittel falsch (kann mich nicht erinnern), aber ich lande dann doch weit weg von meiner wohnung und muss in der gegend, in der ich früher gewohnt habe, herumspazieren; ich wollte in einen sewa rein, aber der hatte zu. ich laufe die straße hoch (park, zaun) und treffe auf einen anderen bekannten, der mich anquatscht, ich erzähle vom schwimmen -
wir gehen eine "abkürzung" durch eine schule: und landen in einem schwimmbad, jugendliche am schwimmen und aufsichtspersonen, vor denen ich mich verstecken will.

2.
ich bin im zimmer am land, in m. mein freund ist nicht da, ich schlafe, wache dann aber auf; weiß: ich bin allein. es ist nicht ganz dunkel im zimmer, trotzdem nacht, ich will das nachtlicht einschalten, aber die glühbirne ist kaputt - ich denke mir, gut, stehe ich auf, drehe das große licht auf, weil die angst beginnt und davor geh ich noch zum fenster, daneben bauscht der vorhang - und um mir zu beweisen, dass ich keine angst haben muss, greife ich auf diesen aufgebauschten, ausgebeulten vorhang: und greife NICHT in luft. erschrecke mich. und fühle etwas wie altes, zerbrechliches rattan darunter, es knistert und ist trotzdem irgendwie fest.

Samstag, 12. Mai 2012

kinonacht, again

diesmal direkt gespeist aus erinnerungen, scheint mir:

1. traum:
ich bin in k. (da war ich letztes wochenende), in c.s neuem laden, ihre eltern sind da und fragen mich nach unsren chinesischkenntnissen aus. sie wollen mir mitteilen, dass c. doch sicher auf c-level ist und ich nur auf b (b ist schlechter als c) - ich fühle mich gekränkt und rege mich auf, sage doch, dass c. zwar länger im master studiert, ich aber dafür ein jahr in china war und dass den großen unterschied macht und mein chinesisch also eigentlich besser als das von c. ist. ein gewitter kommt. blitze, wind, ich versuche das fenster zu schließen, es lässt sich nicht bewegen. dann blitzt es: wie es blitzt! das sind kometeneinschläge, ganz in der nähe, eine straße weiter. dann ein blitz ins zimmer - ich wache auf, bin erschrocken.

2. traum:
(vom film über beauvoir/sartre gespeist, den ich am abend gesehen habe, denke ich)
ich sitze mit hitler an einem tisch und ich glaube sartre etc sind auch da. (ich hab das meiste vergessen) ich weiß nur, dass hitler eine torte mit japanischen hibiskusblüten hatte, die sehr gatschig war. und er mir eine hibiskusblüte (in zucker, gefüllt mit gelee, oder so) angeboten hat, ich habe gezögert und sie dann doch probiert.


Freitag, 11. Mai 2012

ein zimmer, mit einer großen badewanne, mehr einem becken: j., der tschechische freund da, der prof, ein paar jüngere männliche studenten, ein paar weibliche. ich will duschen/baden und bitte die männer hinauszugehen, ich weiß nicht, ob ich den prof auch hinausbitten soll, ich weiß, ich sollte, aber dann... es fällt mir schwer. und ich sitze unten ohne mit pullover an in der badewanne und weiß, ich würde mich oben rum auch gerne ausziehen, traue mich aber nicht.

(der rest ist dem schleier des vergessens anheim gefallen)

Dienstag, 1. Mai 2012

große kinonacht -

1.
ich will zur schnellbahn beim südtiroler platz. viele, viele menschen, ich muss in den straßen sehr knapp an gittern und parkenden autos gehen, weil ich mich vor den vorbeifahrenden autos fürchte. in der station selbst führen viele treppen hinauf und hinunter, ein labyrinth an treppen, die, die ich zu meinem bahnsteig brauche (richtung floridsdorf hätte ich sofort gefunden gehabt), ist eine wendeltreppe, die später in wellen kreuz und quer führt: und so eng, die stufen sind so nah beineinander, dass ich welche überspringen kann und mich dabei frage, ob ich nicht eine abzweigung übersprungen habe. manchmal muss ich mich durch die geländer durchzwängen. studienkollegen stehen auch herum, aber ich will nicht stehen und warten, weil es so viele menschen sind, die für die schnellbahn anstehen, ich zwänge mich durch - und letztendlich raus und eine stimme sagt ganz deutlich in meinem kopf, dass ich es zur nächsten station versuchen soll, zu fuß, zum matzleinsdorfer platz.

dann bin ich an einem ort, an dem ich schon vor monaten im traum war, langweilige peripheriestraßen, mit geschäften, die furchtbar uninteressant sind. ich weiß, dass ein supermarkt dort ist, weil ich in dem traum vor ein paar monaten schon mal drinnen war. (die konstellation so existiert in echt nicht... aber definitive traumerinnerung) - letztendlich laufe ich über gehsteige und zebrastreifen und streichle mir die brüste und überlege, wie das wäre, hätte ich einen (erigierten) penis. (^.^)

2.
19./20. jahrhundert, auch schienen kommen vor, aber der hauptteil der geschichte spielt sich in einer art schiffsbauch ab, ich unten, nach oben führt eine treppe, die von einer schönen jungen frau benutzt wird, immer hör ich zuerst ihre stimme, dann kommt sie nach unten in einem 19.jahrhundert-kleid und ich weiß, dass sie DIE FRAU ist, (liebe, leben) und sie kommt anscheinend in den schiffsbauch um dort bei näherInnen kleidungssachen zu bestellen, etwas von spitzenkragen usw.
wenn ich nicht im schiffsbauch auf sie warte, fahre ich herum und irgendwo wird mir etwas über krieg gezeigt/erklärt (erinnerungslücke) - jedenfalls sage ich dann: und deswegen ist es nicht wert, so um eine frau zu kämpfen und werfe die vielen äpfel aus dem wagen, die ich als brautwerbegeschenk dabei hatte^^ - ein nebenan fahrender beschwert sich über die fliegenden äpfel. - aber dann bin ich wieder im schiffsbauch und höre ihre stimme wieder...

3.
eine wohnung, in der ich ein badezimmer habe (wie bei meinen eltern in der ehemaligen wohnung) und in der eigentlich u.n.-n. ihr studentenwohnheimzimmer hat: in ihrem zimmer stehen bücherregale, aber auch so bücher-dreh-regale wie in buchläden, gut ausgestattet und ich beneide sie um ihre eltern, die das fabriziert haben, da stehen studienleitfäden und allerhand allgemeinswissensachen drin. sie geht dann duschen und da es keine türen gibt, nur vorhänge, frage ich sie, ob ich noch bleiben darf und in "mein" badezimmer gehen darf.
ich putze ein bisschen und mache dann den kühlschrank auf, in dem auch seife lagert - und kleine dreckige plastiknoppen sind in einlegteile des kühlschranks eingearbeitet, irgendwo ziehe ich den deckel ab und da sind steine/seifenreste in gelee eingelegt, die mir schon seltsam vorkommen - ich fühle mich plötzlich schlechter und in einer halluzination/eingeschobenen geschichte sehe ich etwas von intrigen und mord in altägyptischen führungsrängen... cleopatra und so. und irgendwie sind diese seifenreste/steine die überbleibsel der damals ermordeten - winzig klein komprimierte kadaver. ich versuche, sie wieder abzudecken, um den fluch damit auch abzudecken, suche nach geheimfächern im kühlschrank, wo ich sie hineingeben könnte -

Sonntag, 29. April 2012

parallelträume

heute wieder ein klassisches beispiel für "ich muss in echt aufs klo während ich schlafe und träume davon" - war in irgendeinem seltsamem gebäude in der nähe der größten einkaufsstraße: anfangs war es so etwas wie ein geschäft/lokal, mit privattoilette und toilette für gäste (hätte ich fast verwechselt) - die toilette sah aus wie ein klassenzimmer, nur mit toiletten statt sessel/tischen, aber eng beineinander stehend, ohne sichtschutz und vielen fenstern in der wand - die passanten draußen hatten uneingeschränkten blick auf die toilettetisten. das hat mich angezipft: lulu kein problem, aber ich musste dann eben auch noch scheißen und wollte mir nicht den hintern vor allen abwischen, das war ein bisschen in der klemme sitzen.

jedenfalls bin ich öfters in die toilette rein und wieder raus, im traum. kaum war ich einmal fertig und wieder draußen, spürte ich schon wieder, dass ich auf die toilette musste. (und irgendwann saß eine schwangere direkt neben mir und ich hab ihr angeschmiertes toilettenpapier ins gesicht geworfen, weil sie mich genervt hatte^^)

das problem wurde gelöst, in dem ich aufgewacht bin und sofort aufs klo gegangen^^ 4 uhr 20.


danach noch ein bisschen weitergeträumt, unter anderem, dass mein freund sich in einem geschäft eine trompete kaufen will. nicht die teuren, die weiter vorn hingen, sondern er hat auf die weiter hinten gedeutet und gesagt "die aus plastik" - ich hab mich im traum ja gefragt, wozu, aber dann bin ich aufgewacht, weil der wecker geläutet hat. die verbindung ist klar.^^

Freitag, 20. April 2012

traumreich.

jedes einschlafen&aufwachen eine neue episode, so viel.

1. traum: ich bin mit a. allein zuhause, ich lasse mir ein bad ein, suche mir neon-hefte zusammen, weil drin jeweils eine erotische geschichte steht. (lol.) ich kümmere mich viel um die temperatur vom badwasser, mal heißer, mal denke ich, dass es ausreicht und laufe später auch noch mit dem handtuch herum durch die wohnung. a. redet mich wegen andren sachen an, ich rede noch mit ihr. in einem zeitschriftenordner finde ich dann ein originalverpacktes heftchen, ein buch zu matuska, von einem wiener schriftsteller, es steht etwas mit heiligenstadt drin. und mir kommt der gedanke, wenn das die einzige publikation dazu ist, könnte ich doch ein buch über matuska schreiben, einen roman.

2. traum: wieder allein in der wohnung mit a. übers wochenende, aber sie kündigt mir an, wir würden 2 couchsurfing-leute bekommen. der eine kommt gleich zu beginn rein und hat irgendwie das problem, dass er nirgends anders hinkann. ich fühl mich total überfallen, es ist nicht aufgeräumt, die couch nicht gemacht und nachdem der 2. auch noch reinkommt, muss ich meine matratzen suchen, finde sie aber nicht, schneide aber irgendwann brot (als schlafunterlage^^) -

- später taucht wednesday auf, wir sind in einem lokal, dann doch aber wieder zuhause. m. sagt mir, sie hätte sie gesehen und ich sehe sie dann und bin total erstaunt, wir begrüßen uns mit küsschen, aber sehr zaghaft und ich drücke meine ganze verwunderung aus.
später wird w. nicht mehr ansprechbar sein, drogen oder so.

und irgendwann ist sind dann a., b. und s. in meiner küche und ich will etwas aus dem kühlschrank holen, wundere mich aber, warum die unterseite vom tiefkühlfach so elendsheiß ist: tiefkühlfach aufgemacht, drinnen brennen schnitzel. ich habe angst, zu löschen, weil fettbrand oder elektronik, aber die andern schütten mineralwasser drauf und es wirkt tatsächlich. ich sage, ich muss jetzt einen neuen kühlschrank kaufen und will den strom abstellen, dann aber doch nicht, weil im kühlschrank noch die ganzen sachen drin sind.

Montag, 16. April 2012

tiananmen '12

geträumt in peking gewesen zu sein.
nahe tiananmen.
aufstände.
ich presse meine faust gegen die brust, wünsche, es würde alles gleich bleiben und bin mir der politischen unkorrektheit bewusst.
dann: das licht wird abgedreht, zuerst an- und aufgedreht, dann ganz abgedreht. das ist das zeichen zum angriff vom militär. panik. (erinnerung an '89)

rennen rennen (nicht mehr direkt im traum sein) - irgendwo ein haus rauf rennen (luzides träumen, geschichte/ausweg plotten). ein junges mädchen, viele umarmungen, einmal ist sie blond, ich erkläre ihr, es wäre schade, dass ostern vorbei wäre und ich sie erst kennenlernen würde, sonst würde ich ihr etwas schenken. ich erkläre ich würde ganz viel von den schokotiereiern (kleine pandas) kaufen, einfach, weil man es kann, für jeden überlebten tag.

wir sind am balkon, die nacht geht vorbei, keine menschen auf der straße, aber am ende der straße (richtung tiananmen) sehe ich eine gestalt näher kommen. schwarze dünne vorhänge und jalousien, die jalousien verdunkle ich. unten an der straßenecke steht ein mann mit gewehr.

ich in pyjamahose, schleiche, habe die ganze zeit angst, dass ich mich so bewege, dass der mann es unten hört.

ich sage, ich würde mein ganzes gespartes geld hergeben, wenn dafür nur das hier aufhören würde.

das licht in der stadt wird noch ein paar mal an- und aufgedreht.

dann sind wir unten. ubahnstation eingang, einer wird von der polizei wegen schmnuggel und so abgeführt. einer führt einen tiger spazieren. ein enger freund einen panda, der tiger fällt den panda an. die chinesenfreunde (die dicke maja ist dabei) lachen, sehen keine gefahr. rolltreppe. oben ist der tiger zum gorilla (zum angeblich umgänglichen, freundlichen) geworden. maja sagt, wir müssen unbedingt zum alten gorilla (größer, andere farbe als der erste, vielleicht golden) gehen, der am eingang der ubahnstation sitzt, wie ein zeitungsverkäufer. er hat eine pagoda (eher sowas wie das schloss himeji in japan) in den händen, aus gold oder ähnlichem, einfärbig. sie sagt stolz, er hätt bei ihr zuhause schon einmal alles umgeworfen.

Sonntag, 15. April 2012

ein haus mit blick auf den park auf einer seite. blick auf wald auf der anderer, dunkler wald. drinnen so viele räume, dass ich mir sie selbst nicht in die erinnerung rufen konnte: ich geh später nachschauen, es gibt ja echt unbekannte räume, dachte ich mir. oh und ein gut gebauter mann. ein ex-freund ein paar freunde des exfreundes.

Mittwoch, 11. April 2012

frischer traum.

ein anruf eines herren, ich hätte das stipendium. am telefon verstehen wir uns aber gleichzeitig nicht, ich versuche den platz zu wechseln, aber straßenlärm auch noch, ich kann nur ahnen, dass er mir gratuliert, fühle mich aber zu blöd, als dass ich jetzt normal reagieren könnte, wo ich doch so gar nicht weiß, was er wirklich sagt.

aber in einer zeitschrift kommen die übersetzungen auch raus, die institutsvorständin hat kritisiert, ein paar mehr auch nicht und in der mail des herren steht, nur weil er eisenbahnen auch so liebt, hab ich es auf den dritten platz geschafft.

und die rahmenhandlung des traumes ist: ich schleppe viel zeug auf die uni, ich war kurz zuhause (seltsame eltern, seltsames bett), habe japanisch bei prof. f. und später noch irgendetwas auf der anglistik, an das ich mich nicht erinnern kann, - und am campus treffe ich einen jungen, der mich anflirtet, der auf die anglistik geht.

auf das nordlicht warten.

traum vor zwei tagen. wir sind in finnland, es ist sommer, die nacht geht nur über wenige stunden, nur kurze zeit ist es sternendunkel am himmel. in dieser zeit bin ich draußen und halte ausschau nach dem polarlicht, aber alles, was ich sehen kann, sind sterne und wolken.

eine hoffnung auf das polarlicht, ich laufe durch die stadt, durch verbotene gassen, es wird zu einer art favela, mittelmeerbraune häuser und pflastertreppen. - ich laufe wieder zurück, balkone, hochhäuser.

eine ältere dame sagt uns, man müsse hinunter zum see und dann ein stück weit hinein ins tal, von dort könne man ein bisschen was sehen. wir laufen also hinunter, über große, glatte, nah beieinanderliegende steine durch das wasser, wir werden gestoppt - denn da sind seehunde auf den steinen und wir müssen uns vorbeidrängen.

Mittwoch, 4. April 2012

friedhofswohnung.

ich habe geträumt, wir würden eine neue wohnung beziehen: b., s. und ich. mitten auf einem friedhof. irgendwie komm ich da erst abends drauf, wo wir sind und dann fange ich an, angst zu haben.
was, wenn die toten auf uns böse sind? was ist mit zombies?
ich schaue nach draußen (ein leichter anflug luzides träumen) und sehe welche, aber sie sind nur echte menschen, die spielen.
die ganze zeit versuche ich mich gedanklich auszutricksen, mir einzureden, ich wäre trotzdem sicher, und dass es kein unheimlicher ort wäre.
später sehe ich aus dem fenster und merke, dass der friedhof doch ein stückchen weiter erst anfängt.

(das meiste andere ist in der erinnerung schon zu verschwommen)

Montag, 2. April 2012

kurze traumsequenzen -

waren heute nacht am programm.

sequenz 1: die katze geht in den ofen. das backrohr ist vorgeheizt, ich mache die klappe auf - normalerweise läuft die katze dann davon, aber m. tappst hinein und legt sich hin. in den 200 grad heißen ofen. ich versuch mit allen mitteln, ohne mit hilfsmittel, sie da rauszustochern, zu schlagen, zu ziehen. irgendwann landet sie auch draußen und ist kein bisschen angebrannt. hm. hat sie es halt gern warm gehabt.

sequenz 2: ich rede mit einigen freunden/kollegen (nicht eindeutig identifizierbar) über ein buch von m. m. f., wir lesen es nämlich gerade alle, haben es gerade gekauft und sie meinen, das kommt, weil sie sie kennen und ich sage, ich kenne sie nicht

sequenz 3: die möglichkeit einen blonden filmschauspieler näher kennen zu lernen und die entscheidung für ihn zu schwärmen. (hmm. so oldschool^^)
diese nacht im wahrsten sinn des wortes scheiße geträumt. es ging um einen haufen im klo, draußen war eine familienfeier und ich hatte vergessen zu spülen. hab danach noch versucht, es wegzumachen, aber es ging nicht weg - und plötzlich war der scheiß auf einem teller und ich musste es runterkratzen und mit wasser-drauf-laufen-lassen die spuren am teller wegkriegen. (ich wollte immerhin ja auch nicht hingreifen.)

oh mann.

Mittwoch, 28. März 2012

schachtelträume

geträumt, ich wäre in der alten wohnung, zwischen den wohnblocks würde ein monster (wie clover, godzilla und co) in form einer alten philippinischen frau auftauchen, überlebensgroß natürlich.
zuerst eine erschütterung, auch elektrizität in der luft, wie erdbeben und gewitter gleichzeitig - ich gehe zum fenster und sehe all die menschen in den gegenüberliegenden wohnung aus dem fenster hängen und in eine richtung blicken - richtung süd, ich will auch, gleichzeitig hab ich angst, und schon taucht sie auf -

ich versuche von der fensterfront wegzukommen, in die hinteren, sicheren räume der wohnung zu gelangen, aber bevor ich es schaffe, sieht sie mich, starrt mich mit hellen, strahlenden augen an, mitten an, einfach. und ich renne los, zum schlafzimmer meiner eltern, hämmere auf die tür, es ist abgesperrt, mein vater sperrt auf und beide müssen sich erst übergroße weiße oropaxsachen aus den ohren ziehen, sie haben nichts gemerkt. ich weine und haue mich zu ihnen aufs bett, werde vom vater umarmt, gleichzeitig ist mir ein bisschen bewusst, dass es vielleicht alles nur geträumt war, ein alptraum, alles ist gut, herablassende kommentare meiner eltern, aber doch ein bisschen trost. "es hat ein erdbeben gegeben", also ist nicht alles, was ich gesehen habe, nur aus meinen träumen - und ich merke, wie ich am bett liege bei ihnen, dass es stinkt, nach scheiße stinkt und meine hose klebt irgendwie seltsam am hintern.
und ich bin beschämt, so beschämt... ich wünsche mir, dass dies auch nur ein traum war -
- und wache auf.

danach habe ich wieder einen traum, der fast so abläuft wie die erste sequenz des ersten traumes... und noch ein paar gruselige träume, an die ich mich nicht mehr erinnern kann.
ich bin heute nacht jede stunde einmal aufgewacht und von einem alptraum in den nächsten gestolpert.

Montag, 26. März 2012

traumfetzen.

(bin auch nur auf die erinnerung gestoßen über tiefseegräben und ballonfahrer - )

geträumt, ich hätte wo runterspringen müssen im traum. ich dachte, es wäre einfach, aber im fallen schrie man mir zu "fallschirm!" und die anderen öffneten ihre - ich erwischte grad auch noch die richtige leine.

(und überhaupt ist da eine dunkle erinnerung an ein sehr futuristisches stadtgebilde, vom gefühl getragen, schon oft davon geträumt zu haben.)

Dienstag, 20. März 2012

graz.

ich träume von zugfahrten nach graz. innerhalb eines tages fahre ich 2x die strecke wien-graz-wien. über die berge beim semmering fährt der zug bergauf, später in schwindelnden höhen, bis kurz vor graz.

ich habe fotos am handy, von graz im schnee, der uhrturm im nebel, der uhrturm unscharf.

in graz angekommen verwandelt der zug sich in einen bus, ich fahre durch die stadt und bin noch nicht ausgestiegen - der bus fährt rasant, ich werde öfters herumgeschleudert - aus dem fenster sehe ich ein gelbes museum, in dem ich (im traum) schon früher einmal gewesen bin, marionetten hängen draußen, ich denke an schattenspiel und will dorthin. der platz hat einen kitschigen namen.

tatsächlich schaffe ich es aber erst, zwei stationen später auszusteigen, ich habe einen rucksack, eine tasche, meinen mantel, noch ein kleidungsstück und zwei plastiksackerl mit erdbeeren und tomaten. (im traum drängt sich auf: warum habe ich die mitgenommen? ich ess die ja sicher heut nicht auf) - meine schuhe liegen noch im zug-bus herum und die muss ich noch in den rucksack stopfen.

die station, an der ich aussteige, sieht aus, als wären in einem weißen, unterirdischen raum einige haltestellentafeln. nichts sonst. auf den tafeln steht wenig, nicht die klassischen straßennamen. mein bus ist der 59 oder 51.

beim ankommen in graz hatte ich mir noch die frage gestellt, ob ich nicht in eine buchhandlung will und mir ein andenken-buch kaufen. und ich verdächtige öfters menschen, autoren zu sein, ich hab die frequenzen in der tasche, traue mich aber nicht, sie rauszuziehen, weil es zu aufgelegt wäre.

der bus fährt auch an einem innerstädtischen wasserfall (von den oberen kanten von wohngebäudefassaden) vorbei.

Sonntag, 18. März 2012

nur kurze traumsequenzen. späte erinnerung an eine blutende wunde, die ich hatte, die nicht aufhören wollte zu bluten; ich hab mein gehirn durchgekramt nach wegen, dass es aufhört, ich wollte das nicht haben.

die längere sequenz: der verleger w. auf irgendeiner offiziellen literaturverstaltung; uni-tische und bücher darauf, ich klaue ein buch, das auf seinem verlassenen tisch lag; es ist etwas relativ uninteressantes; er kommt dann aber in meine nähe, eben wegen seinem buch; mir hallt es durch den kopf, dass dieser buchklau nur ein vorwand war.

Donnerstag, 15. März 2012

und ich habe von polarlichtern geträumt.

im kramen der erinnerung kam das hoch. ich weiß nicht mehr, wann. heute nacht? gestern? und es war einer der träume, in denen man weiß, dass man öfters etwas geträumt hat, aber dieses jetzt real ist.

im traum waren am himmel polarlichter (und sie haben geräusche gemacht, wie tausende windspiele, klirrend, läutend - es war so schön; gleichzeitig haben sie auch einen sog inne gehabt, mir wurde schwindlig, ich konnte sie nicht mehr permanent ansehen - grün & rot) - und ich dachte "jetzt hab ich so oft davon geträumt, jetzt seh ich sie endlich echt, und es ist so leicht"

ein bisschen war es ein polarlichtorgasmus im traum. der anblick, die geräusche...

gewitterträume

und wiederkehrend. es war etwas mit wind, mit aufgetürmten wolken. ich weiß nicht, vielleicht hab ich das sogar aus joseph roths radetzkymarsch mit in meine träume genommen, wo das ende der monarchie auch im gewitter beginnt. -

jetzt ist die erinnerung blank.
ich weiß nur noch, dass ich in der früh öfters aufgewacht bin (wecker) und mir trotz traumschrecken gewunschen habe, die geschichte weiterzuträumen, um zu wissen, wie es weitergeht.

Sonntag, 26. Februar 2012

carnuntum.

so viele träume in den letzten tagen, so wenig aufgezeichnet.

1.
ich bin in einer vorlesung, im hauptgebäude der uni, bei einer einführungsvorlesung zur alten geschichte. ich kenne den professor von der arbeit, er geht durch die reihen der studenten, scheint sich aber nicht recht an mich zu erinnern, wir stammeln uns gegenseitig an. ich will sagen, dass ich nur zum spaß drin sitze, das mal ausprobieren will. er sagt etwas von einer exkursion. mein freund ist auch dabei, weil er sich nur kurz reinsetzen wollte, aber schon sitzen wir alle im exkursionsbus und fahren nach carnuntum. (wo ich noch nie war und was im traum von einer roten ziegelmauer mit großen buchstaben drauf eingefangen war.)

2.
ich will aus dem bus steigen, als einer der letzten, vergesse fast meine krücken, laufe wieder zurück und hole sie, der busfahrer fährt aber los und ich muss ihn anschreien, um doch noch aussteigen zu können.

3.
ein marktplatz. und schnellbahnen, züge, gleise. ich glaube mein freund will nur den platz überqueren, muss aber zwischen den zügen durch. sie fahren, sie stehen, sie blinken mit ihren leuchten, viel licht. ich schaue teilweise hin, er steht zwischen den zügen; manchmal wende ich mich bewusst ab, sage mir "ich will das nicht sehen, wenn ihm etwas passiert, ich KANN da NICHT hinschauen" und versuche schon, mich an den gedanken, dass ihm etwas passiert, zu gewöhnen. immer wieder rufe ich ihm "pass auf!" zu.  er ist beim letzten zu überquerenden gleis angelangt und dann fängt die schnellbahn echt zu fahren an - ich rufe ihm wieder zu - er läuft und schwingt sich auf den bahnsteigt, nichts ist passiert.

Donnerstag, 9. Februar 2012

m.

ich rede schon ewigkeiten nicht mehr mit m.
ich weiß nicht, wann das letzte mal. als das neue semester angefangen hat. ein halbes jahr her?
wir sehen uns immer auf skype. sehen uns und reden nicht. kein ton, kein popup.
nur m.s statusmeldungen ändern sich und jedes mal denke ich, dass es eine nachricht an mich ist.

neben b. ist m. das schönste, was ich aus china mitgenommen hab. im herzen.
wie wir uns länger umkreist sind, wie wir einmal im restaurant dann aufeinander trafen und von m. die bestätigung kam, dasselbe gefühl gehabt zu haben: alleine zu sein, zu glauben, der andere wäre auch so einer wie man selbst ist und dann dieses bestätigt zu finden.

so viele biere, so viel fulancai, so viel verletzung, so viel verrücktes lachen, so viel fluchen.
dauernd hab ich m.s kantonesisches fluchen im ohr.
und kann mich erinnern neben m. im campus gelaufen zu sein.
immer warten, ob m. nicht vielleicht im unterricht auftaucht.
rausgehen und m. irgendwann immer begegnen.
m. kauft eier im supermarkt. m. kauft immer eier im supermarkt.

und da sind die erinnerungen, die vorbeifahren: der stromausfall. fenghuang. FENGHUANG!! changsha. die fahrt zu den kunst(buch)geschäften. in der bar neben dem campus herumhängen. bier kaufen. shaokao vorm vox. herumfahren in bussen. regen, immer viel regen.

warum wir nicht reden?
ich weiß nur über meinen teil bescheid, aber ich kann mir vorstellen, m. geht es ähnlich.
soviel kacke hier, nichts sonderlich neues und schon vor dem ersten wort angeödet, dass man genau darüber schreibt. diesselben fragen. diesselben floskeln. die nichts bedeuten, im gegensatz zu dem, was im herzen wohnt. katze und drache.

öfters die tagträume, dass wir uns in hongkong wiedersehen.
wir werden uns wiedersehen. und bier. und verrückt lachen.
gott, ich vermisse m. so oft.

(m. war der grund, warum ich in china nicht ganz durchgedreht bin. warum ich daran geglaubt habe, als alien auch einen grund zur existenz zu haben. und mit meiner alienhaftigkeit nicht allein zu sein.)

<3 auch hier, an dieser stelle.
ich weiß nicht, wie lang ich noch schweige.
besser früher aufhören, bevor es zu spät ist.

sehnsüchte in den träumen

es sind nur noch fetzen vom letzten traum übrig, überhaupt nach dem tag.

aber geblieben in der erinnerung:

unendliches duschen in einem wohnzimmer. wasser, seifenschaum. angenehmes gefühl auf der haut. und mein vater, mit dem ich ein treffen von einem nachmittag auf den nächsten morgen verschiebe und dann noch immer dusche und nicht bereit zum treffen bin.

Sonntag, 22. Januar 2012

das was von 1000 träumen bleibt -

ist das, was am ehesten mit den eigenen gefühlen verknüpft ist.

ich in einer fremden wohnung, einem fremden haus, das doch meines ist. ich wohne irgendwo oben - im erdgeschoss wohnt wer anderer - ich gehe an der wohnungstür vorbei, sie ist offen, am flur davor hängt ein partezettel, ich kann ihn nicht lesen. aber durch die geöffnete tür sehe ich auf einem bett regungslose beine liegen, sie gehören einem toten mann.
ich überlege zu lange, ob ich kondolieren soll - die nachbarn treten aus der wohnung, ich kondoliere unbeholfen. sie laden mich zu essen und alkohol im innenhof ein. ich will nachfragen, wer das denn ist, der gestorben ist - ich vermute, es war der großvater - traue mich aber kein "es ist besser, wenn er jetzt weggegangen ist" zu sagen, weil es vielleicht ein sohn ist.

später in einer wohnung, gefahrenquellen ausschalten - ein herd mit feuer (gas), der sich kaum abdrehen lässt. ich will die wohnung verlassen und kann es doch nicht. und immerzu denke ich an den leichnam, der unter mir im erdgeschoss aufgebahrt ist -